Thomas Bertels (Trainer SC Paderborn U21): „Wir sind natürlich überglücklich, dass wir hier einen Auswärtssieg landen konnten, der den Abstand nach unten natürlich vergrößert. Bis auf die ersten zehn Minuten, wo wir ein, zwei Standardsituationen zugelassen haben, war es über 90 Minuten ein verdienter Sieg. Wir hatten eine sehr junge Mannschaft, es waren heute viele U19-Spieler im Kader und auf dem Platz. Ich muss ihnen ein großes Kompliment machen, wie sie es angenommen haben.
Wir haben einfachen Fußball gespielt, schnörkellos. Ich habe mir natürlich angeschaut, wie Wuppertal gegen Dortmund und Köln hier vier Punkte geholt hat. Das wollten wir vermeiden. Trotzdem alles Gute, Mike!“ (Bilder)
WSV unterliegt Paderborns U21
Mike Wunderlich (Trainer Wuppertaler SV): „Glückwunsch an den Gegner. Ich habe es ähnlich gesehen. Wir sind in den ersten 10, 15 Minuten ordentlich in die Partie reingekommen, ohne zwingend zu werden. Danach fällt das 0:1. Wir verlieren in der eigenen Vorwärtsbewegung den Ball. Danach verteidigen wir Standardsituationen nicht gut. Ich bleibe dabei: Wenn wir weiter solche Tore kriegen und keine Stabilität, dann wird es sehr, sehr schwer.
Wir hatten heute nach vorne keine richtige Torchance. Wir machen das 1:2. Es war eher ein Zufallsprodukt, auch wenn Kadi den Ball top trifft. Aber auch danach haben wir den Gegner vor keine Probleme gestellt. Euch alles Gute. Für uns gilt es, den Kopf hochzuhalten. Wir spielen am Freitagabend schon wieder. Wir müssen schauen, dass wir uns gut regenerieren und uns gut auf Siegen vorbereiten.
Es bringt nichts, den Kopf hängenzulassen. Die Situation ist extrem schwer, sie wird nicht einfacher. Aber in sechs Tagen ist das nächste Spiel, dann gehen wir es wieder an.
(Zum Personal:) Jeff Fehr hatte drei Trainingseinheiten nach drei Monaten Pause, Kadi Atmaca war lange raus. Wir sagen nicht: Sie sind voll im Saft, aber wir lassen sie draußen. Beides sind wichtige Spieler, sie sind aber erst seit wenigen Tagen wieder voll im Training. Sie waren dabei, weil heute vier, fünf andere ausgefallen sind.“
Gaetano Manno (Sportlicher Leiter Wuppertaler SV): „Wir sind gut reingekommen. In dieser Phase musst du ein Tor machen und Paderborn nicht ins Spiel kommen lassen. Paderborn wurde dann stärker, wir schlechter. Wir hatten kaum Torchancen, keine Körpersprache, es war sehr enttäuschend. Wir geben uns nicht auf, aber es muss sich dringend was ändern.“
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