Handball-BL: 35:28 (14:16) in Leipzig Starker BHC behält kühlen Kopf und holt die Big Points

Wuppertal · Im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga hat der Bergische HC wichtige Punkte geholt. Das Team der Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz gewann am Sonntagabend (1. März 2026) beim direkten Konkurrenten SC DHfK Leipzig mit 35:28 (16:14).

BHC-Torwart Christopher Rudeck (Archivfoto).

Foto: Dirk Freund

Lukas Becker glich die Leipziger Führung von Franz Semper (1.) in der 2. Minute zum 1:1 aus. Becker legte zum 2:1 für die Gäste nach (4.), Sören Steinhaus zum 3:2 (5.). Leipzig (mit den Ex-BHCern Tomas Mrkva und Moritz Preuss) drehte auf 4:3 (8.), ehe Becher und Steinhaus den BHC wieder nach vorne brachten (10.).

Der BHC war gut in der Partie. Erneut Steinhaus und Becher warfen den ersten Zwei-Tore-Vorsprung heraus (5:7, 12.). Leipzig egalisierte zwar zum 7:7 (16.). Drei Treffer von Fynn Hangstein ließen die mitgereisten BHC-Fans aber erneut jubeln, es stand 8:10 (19.). Der Vorsprung hielt, auch dank der bis dato sieben Paraden von Torwart Christopher Rudeck. Noah Beyer verwandelte einen Siebenmeter zum 11:13 (24.).

Johannes Wasielewski gelang in der hektischen Partie das 11:14 (25.), Becher das 12:15 (27.). Die Gäste arbeiteten konzentriert. Preuss kassierte zwei Minuten, Seesing verpasste es aber, auf plus vier zu stellen. So bedeutete das 14:16 von Lucas Krzikalla den Halbzeitstand.

Steinhaus eröffnete mit seinem Tor zum 14:17 die zweite Halbzeit (31.). Es blieb eng. Krzikalla brachte die Leipziger auf 16:17 heran (33.). Der BHC behielt in der hitzigen Atmosphäre aber kühlen Kopf. Nach Treffern von Steinhaus, Hangstein und Wasielewski zogen die Gäste auf 16:20 davon (36.), Blær Hinriksson markierte aber das 18:20 (40.).

Ganz heran kam der SC aber nicht, der BHC hatte bis dato immer eine Antwort. Nach einem Doppelschlag von Seesing hieß es 23:26 (44.). Hinriksson scheiterte mit einem Siebenmeter, Beyer nicht – 24:28 (46.). Julian Fuchs legte zum 24:29 nach (48.). Leipzig war nun von der Rolle, Wasielewski nutzte das zum 24:30 aus (49.). Rudeck hatte inzwischen 13 Paraden verbucht.

Der BHC blieb auf Kurs: Seesing markierte das 25:31 (53.). Beyer vergab einen Strafwurf und damit die Vorentscheidung. Preuss sorgte mit dem 27:31 (56.) noch einmal für Hoffnung bei den Leipziger Fans. Aber Beyer blieb dann vom Strich wieder cool – 27:32 (57.). Der BHC nahm noch einmal eine Auszeit. Nach dem 27:33 durch Wasielewski (58.) war vor 5.280 Fans die Messe gelesen. Die wichtigen Punkte um den Klassenerhalt gingen ins Bergische Land.

Weiter geht es für den BHC am kommenden Sonntag (8. März) um 18 Uhr bei den Rhein-Neckar Löwen und am 15. März gegen den SC Magdeburg. Die Partie beginnt um 16:30 Uhr in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf.