Es war bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Saison. In der Bundesliga hatte der BHC in Kassel mit 28:33 verloren, dafür aber vier Tage später in der Uni-Halle das Pokal-Viertelfinale mit 30:23 gewonnen und sich damit für das Final-Four-Endturnier in Köln qualifiziert.
Der BHC musste weiterhin auf die Langzeitverletzten Elias Scholtes, Eloy Morante Maldonado und Yannick Fraatz verzichten. Außerdem ist Robin Granlund zum UHK Krems in die österreichische Meisterliga (1. Liga) gewechselt. Dafür waren die Winter-Neuzugänge Kim Voss-Fels (Eintracht Hagen) und Fynn Hangstein (ThSV Eisenach) dabei. (Bilder)
BHC verliert gegen Melsungen
Melsungen hatte Anwurf, aber Nico Schöttle erzielte das 1:0 für den BHC (3.). Reynir Thor Stefansson drehte den Spielstand auf 2:3 (6.). Treffer von Noah Beyer und Schöttle sorgten für das 5:4 (8.), in der hektischen Anfangsphase Wasielewski dann für das 6:5 (11.). Es blieb eng: Beyer verwandelte einen Siebenmeter zum 7:6 (13.). Der BHC führte auch deshalb, weil Torwart Christopher Rudeck zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Paraden aufs Parkett gelegt hatte.
Beyer gelang mit dem 8:6 der erste Zwei-Tore-Vorsprung (18.). Beide Offensiven hatten Mühe, die Defensivreihen arbeiteten stark. Timo Kastening glich in der 22. Minute zum 9:9 aus. Kastening war es auch, der für die zweite MT-Führung verantwortlich zeichnete – 10:11 (24.). Beyer nutzte einen Strafwurf zum 14:14 (28.). Der BHC leistete sich kurz vor der Pause zwei Ballverluste. Uladzislau Kulesh und David Mandic sorgten so für den 14:16-Rückstand des Gastgebers zur Pause.
Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Wasielewski auf 15:16 (32.). Doch dann riss beim BHC der Faden. Melsungen zog auf 19:15 davon (36.). Gunnarsson und Pütz nahmen eine Auszeit. Nach zwei Beyer-Toren zum 17:19 (41.) hatten die Gäste Gesprächsbedarf. Voss-Fels machte mit seinem Debüttreffer zum 18:19 die Partie wieder offen (42.), Lars Mitchell Kooij mit dem 19:20 (44.) ohnehin.
Melsungen blieb aber stabil, Dainis Krištopāns netzte zum 22:19 für MT ein (45.). Aron Seesing kassierte beim Stand von 21:23 zwei Minuten (50.). Reynir Thor Stefansson erhöhte daraufhin auf 21:25 aus Sicht des BHC (51.), der deshalb seine letzte Auszeit nahm. Fuchs ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen – 22:25 (54.), zumal Melsungen immer wieder an Rudeck scheiterte (bis dahin 15 Paraden).
Doch diesmal war die Wurfleistung des BHC zu schwach. Das 22:26 von Schefvert war noch nicht die Vorentscheidung (57.), denn Sören Steinhaus und Fuchs gelang das 24:26 (58.). Kulesh behielt die Nerven – 24:27 (59.). Melsungen brachte den Vorsprung über die Zeit. Das 26:29 von Hangstein kurz vor der Sirene war nur noch Ergebniskosmetik.
Weiter geht es für den BHC am Rosenmontag (16. Februar) um 19 Uhr beim ThSV Eisenach. Das nächste Heimspiel folgt am 22. Februar ab 18 Uhr in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle gegen die Füchse Berlin.