Rollhockey-Pokal und -Bundesliga RSC-Frauen im Finale, die Männer bleiben dran

Wuppertal · Ein perfektes Wochenende hat der Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg in der heimischen Alfred-Henckels-Halle gefeiert. Sowohl die Frauen als auch die Männer gewannen ihre Heimspiele gegen den TuS Düsseldorf-Nord.

Die „Dörper Cats“ hatten jede Menge Grund zu jubeln.

Foto: RSC Cronenberg

Im Halbfinale um den DRIV-Pokal ließen die „Dörper Cats“ keine Zweifel an ihren Titelambitionen aufkommen. Das Team von Trainerin Maren Wichardt fegte die Gäste aus der Landeshauptstadt mit einem souveränen 7:0 vom Parkett. Überragende Akteurin des Abends war Yolanda Kahmann, die sechs der sieben Treffer erzielte.

Bereits zur Halbzeit führte der RSC durch einen Doppelpack von Kahmann mit 2:0, während die Defensive um Torhüterin Lara Immer sicher stand. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Cronenberg den Druck. Auch Alida Grusenick trug sich in die Torschützenliste ein. Mit diesem deutlichen Erfolg stehen die RSC-Damen im Endspiel und warten nun auf ihren Gegner, der zwischen Team Holland und der IGR Remscheid ermittelt wird.

RSC-Frauen: Lara Immer – Yolanda Kahmann (6), Alida Grusenick (1), Leonie Lütters (C), Carlota Molet Sabater, Nina Necke, Mia Bücheler, Miriam Simon, Pia Bremer.

Die Männer des RSC gewannen den Krimi.

Foto: RSC Cronenberg

Deutlich mehr Spannung bot die Bundesliga-Partie der Herren. Die „Löwen“ erkämpften sich gegen die Düsseldorfer Gäste einen 4:3-Arbeitssieg, mussten dafür aber ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Zur Pause stand es nach einem Treffer von Thomas Köhler 1:1.

Doch der Start in die zweite Hälfte misslang gründlich: Düsseldorf nutzte eine Phase der Unordnung und zog binnen kurzer Zeit auf 1:3 davon. Trainer Jordi Molet reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Marco Bernadowitz brachte die Löwen schnell auf 2:3 heran, bevor Thomas Köhler mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich besorgte.

In einer hektischen Schlussphase, in der sich die Gäste durch Zeitstrafen selbst schwächten, behielt der RSC die Nerven: Phil Capozzoli erzielte in Überzahl den viel umjubelten 4:3-Siegtreffer (46.). Mit dem Sieg im Rücken reist der RSC am Samstag (14. Februar, 15:30 Uhr) zum Top-Duell gegen die SK Germania Herringen.

RSC-Männer: Till Mertens, Alessandro Failla – Marco Bernadowitz (1), Niko Morovic, Aaron Börkei, Tom Drübert, Thomas Köhler (2), Riccardo Failla, Phil Capozzoli (1), Adrian Börkei.