So schlecht find ich's gar nicht, wobei – sitzen möcht‘ man woanders …
Mir als Bildhauer kam als Erstes der Gedanke an eine Installation, modellhaft für Platzgestaltung in einer Fußgängerzone, hier einmal gut sichtbar auch für Autofahrer. Hat es nicht einen Titel? Und hat man nicht auch schon Tony Cragg dort sinnend verweilen sehen? Für seinen Skulpturenpark … Oder als Bühnenbild für ein Pina-Bausch-Stück?
Eine Sitzgruppe für den Zoo, einen großen Kindergarten, eine Schule, den Berliner Platz? Gut jedenfalls, dass das Dreieck im Fokus bleibt: städtebaulich angelegt als Freiluftlabor für Lärmoptimierung – mit dem Arkadentunnel als Schalltrichter und gegenüber die konkave Postfassade. Schallschluckend und Begrünung in einem wären zum Beispiel verschieden hohe, dicht bepflanzte Wände, raumgreifend versetzt und sternförmig nach Süden ausgerichtet.
Aber egal, womit: Wuppertal bleibt kreativ, und neidisch blicken die Nachbarstädte in unseren Kochtopf!
Norbert Kranz
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