Ein Blick in andere Städte, unter anderem nach Solingen, zeigt, dass dort wesentlich mehr Öffnungszeiten geboten werden als in Wuppertal. Dort werden sogar jeden Samstag Termine angeboten. Ferner ist man unter anderem in Solingen in der Lage, gleichzeitig mit der Beantragung des Personalausweises den Führerscheinumtausch zu beantragen – unglaublich! Denn in Wuppertal gleicht es ebenfalls einem Lotteriespiel, einen Termin bei der Führerscheinstelle zu bekommen.
Vorschlag, Herr Nocke: Längere Öffnungszeiten und Samstagstermine anbieten, einfach gelagerte Fälle, zum Beispiel Ummeldungen, in bestimmten Zeiten ohne Termin aber Wartezeit anbieten. Statt Pensionäre kurzfristig einstellen zu wollen (sofern sich welche finden, was ich bezweifle), Überstunden der Mitarbeiter mit ordentlichem Aufschlag honorieren. Ist in Unternehmen eine übliche Vorgehensweise. Die Pensionäre würden ja auch nicht für lau arbeiten …
Ein Blick in andere Städte der näheren Umgebung und von diesen lernen kann nicht schaden. Sich nachts an den PC zu setzen zu müssen, um überhaupt mal einen freien Termin für wenige Sekunden zu sehen (um 7 Uhr morgens ist meist schon keiner mehr zu sehen) ist eine Zumutung und keineswegs bürgerfreundlich!
Einen Anmeldedienst kostenpflichtig beauftragen zu müssen, um den Führerscheinumtausch zu beantragen, weil es sonst in Wuppertal kaum möglich ist, ist ebenso unzumutbar!
Susanne Thönes
● Leserbrief an die Wuppertaler Rundschau: redaktion@wuppertaler-rundschau.de
● Zu den Rundschau-Leserbriefen: hier klicken!
● Allgemeine Hinweise zur Veröffentlichung: hier klicken!