Zeuginnen und Zeugen hatten gegen 16:25 Uhr über den Notruf gemeldet, dass ein Mann versuche, unbeteiligte Passantinnen und Passanten an der Schwebebahn-Haltestelle zu bespucken und zu schlagen. Mehreren Personen gelang es, den 29-Jährigen zu Boden zu bringen und dort festzuhalten.
„Als eingesetzte Polizisten versuchten, den weiterhin sehr aggressiven Mann zu beruhigen, bespuckte er auch sie und versuchte sie zu treten“, heißt es aus dem Präsidium. „Da er mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurde ihm im Polizeigewahrsam eine Blutprobe entnommen.“ Die Beamten fertigten eine Strafanzeige an.
Am Sonntagmorgen (1. Februar) meldete ein Mann um 7 Uhr der Polizei eine Person an der Friedrich-Engels-Allee, die offensichtlich Hilfe benötigte. Es war erneut der 29-Jährige, der tags zuvor an der Werther Brücke aufgefallen war.
Als die Beamten eintrafen, hatte er im Auto des Anrufers Platz genommen und weigerte sich, das Fahrzeug wieder zu verlassen. „Als er auf sein Verhalten angesprochen wurde, versuchte er unvermittelt, die Polizisten mit Faustschlägen und Tritten zu verletzten“, so der Einsatzbericht.
Die Beamten brachten ihn erneut in das Gewahrsam, aber: „Aufgrund der sprachlichen Barriere des Polen konnten die Beweggründe für das Verhalten des 29-Jährigen noch nicht geklärt werden.“ Die Kriminalpolizei ermittelt.