Wuppertaler Stadtwerke WSW in Initiative „Öffis bunt“ und mit queerem Netzwerk

Wuppertal · Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) erweitern ihre „Respekt“-Kampagne für Vielfalt, Sichtbarkeit und gegenseitige Wertschätzung. Sie sind neues Mitglied der Initiative „Öffis bunt“.

Von li.: Markus Schlomski (Arbeitsdirektor Wuppertaler Stadtwerke GmbH), Sabine Schnake (Geschäftsführerin WSW mobil GmbH), Jan Mühling (Vertriebssysteme & Abrechnung und Initiator des queeren Netzwerks) und Sandra Warren (Gleichstellungsbeauftragte).

Foto: WSW

Das Unternehmen engagiert sich künftig nach eigenen Angaben „gemeinsam mit queeren Beschäftigten und sogenannten ,Allies‘ – also Kolleginnen und Kollegen, die Vielfalt und gegenseitigen Respekt aktiv unterstützen – für mehr Akzeptanz und Offenheit“ im öffentlichen Nahverkehr. „Öffis bunt“ ist ein „Netzwerk von, für und mit queeren Mitarbeiteterinnen und Mitarbeitern im öffentlichen Personennahverkehr“.

„Mit dem Beitritt zu ‚Öffis bunt‘ setzen wir ein klares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Chancengleichheit in unserer Unternehmensgruppe“, so WSW-Arbeitsdirektor Markus Schlomski. „Unterschiedliche Lebensrealitäten und Perspektiven bereichern unsere Arbeitswelt und stärken uns als Arbeitgeber. Uns ist wichtig, dass sich alle Beschäftigten bei den WSW sicher, wertgeschätzt und willkommen fühlen – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Der Aufbau des queeren Netzwerks ist deshalb ein wichtiger Schritt für eine offene Unternehmenskultur, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv lebt.“

Sabine Schnake (Geschäftsführerin der WSW mobil GmbH): „Der öffentliche Nahverkehr verbindet täglich Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in unseren Teams wider – im Fahrdienst, in den Werkstätten und in der Verwaltung. Als Mobilitätsdienstleister tragen wir Verantwortung für ein respektvolles Miteinander, nach innen wie nach außen. Deshalb freuen wir uns sehr, Teil von ‚Öffis bunt‘ zu sein und gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und für mehr Offenheit in der Branche zu setzen.“

Gleichzeitig bauen die WSW aktuell ein internes queeres Netzwerk auf: „Dieses versteht sich als geschützter Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen bringen dort ihre Perspektiven und Erfahrungen ein und setzen sich gemeinsam für ein offenes und solidarisches Miteinander ein. Darüber hinaus versteht sich das Netzwerk auch als Ansprechpartner für queere Themen innerhalb der Unternehmen und möchte Impulse für ein inklusives Arbeitsumfeld geben.“

Die WSW hatten Anfang 2025 unter dem Motto „Respekt ist, was uns verbindet!“ eine Kampagne gestartet, um „ein wertschätzendes Arbeitsumfeld zu fördern und das Bewusstsein für ein respektvolles Miteinander zu stärken“.