Dies führt – wie schon aus den Vorjahren bekannt – zu einem vermehrten Publikumsaufkommen am Haus der Integration. Dem begegnet die Ausländerbehörde nun mit kurzfristigen Maßnahmen, die zumindest bis zum Ende der Sommerferien umgesetzt werden: „Zum einen wurden die Notfall-Sprechzeiten des Teams Fachkräfteservice von drei auf fünf Tage in der Woche erweitert. Zum anderen unterstützen Kolleginnen und Kollegenaus der Sachbearbeitung weiterer Fachteams rotierend im Frontoffice-Bereich, um die erhöhte Anzahl an Notfallvorsprachen besser bewältigen zu können.“
In diesem Jahr überschneidet sich das sommerliche Antragsaufkommen mit dem Wechsel des Sicherheitsunternehmens im Haus der Integration zum 1. Juni: „Die Umstellung auf den neuen Sicherheitsdienst erfordert eine Einarbeitungsphase sowie die Anpassung interner Abläufe. Dadurch kann es in den kommenden Wochen zu längeren Wartezeiten oder organisatorischen Einschränkungen beim Zugang zum Haus der Integration kommen.“
Jedoch werde „mit Hochdruck daran gearbeitet, die Abläufe beim Zugang schnellstmöglich zu stabilisieren und eine effiziente und zügige Annahme von Notfällen zu gewährleisten. Es wird derzeit alles daran gesetzt, die Auswirkungen der aktuellen Situation so gering wie möglich zu halten und auch unter den erschwerten Bedingungen die Erledigung sowohl der terminierten Anliegen, wie auch der Notfälle sicherzustellen.“
An besonders warmen Tagen werden die Besucherinnen und Besucher mit Wasser versorgt. Älteren, Familien mit Kleinkindern und auch Menschen mit Behinderungen wird der Zugang in den Vorraum des Hauses der Integration gewährt.
Im Juli 2025 hatte der Rat der Stadt Wuppertal die Durchführung einer Organisationsuntersuchung in der Ausländerbehörde beschlossen. Aktuell befindet sich diese von der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement) durchgeführte Analyse in der Endphase, sodass nach der Sommerpause mit einem Abschlussbericht gerechnet wird.
Darin werden die aktuelle Situation in der Ausländerbehörde, die Aufbau- und Ablauforganisation und bereits ergriffene Maßnahmen bewertet und Handlungsempfehlungen formuliert, die dann von der Ausländerbehörde umgesetzt werden sollen.
„Wir sind zuversichtlich, dass nach den zahlreichen eingeleiteten Maßnahmen nun auch die Impulse aus der Organisationsanalyse einen weiteren Beitrag dazu leisten werden, die Arbeit der Ausländerbehörde zu verbessern“, so Annette Berg (Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration bei der Stadt Wuppertal).