Beratungsstelle nun in der Kirchstraße EFL an neuem Standort – und mit bewährtem Angebot

Wuppertal · Von der Alten Freiheit in die Kirchstraße – die EFL bleibt zentral in Elberfeld, das Angebot weiter unentbehrlich. Die Abkürzung EFL steht für Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Stadtdechant Dr. Bruno Kurth kommt zur Eröffnung.

Foto: Stadtdechanat Wuppertal

Dabei handelt es sich um eine professionelle, psychologische und psychosoziale Anlaufstelle für Menschen in persönlichen, partnerschaftlichen oder familiären Krisen. Die neuen Räumlichkeiten in der Kirchstraße 9, die am 17. Juli ab 11 Uhr von Stadtdechant Dr. Bruno Kurth eingesegnet werden, wirken auf Anhieb größer, heller, freundlicher. Tatsächlich verändert sich hinsichtlich der Quadratmeterzahl kaum etwas.

Was sich verändert hat, ist, dass die Beratungsstelle nun auf einer Ebene komplett barrierefrei zu erreichen ist. Helles Vinyl in Holzoptik statt dunkelgrauem Teppich und helle Wände statt buntem Pastellchic. Das EFL-Team um Leiterin Felizitas Kracht freut sich darauf, die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen zu können.

Sinngebende Hilfestellung

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Wuppertal bietet psychologische Hilfe, die unabhängig von Weltanschauung, Religion oder Lebensform für alle Menschen in Krisen da ist. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus tiefgreifender, bindungsorientierter Beratung und strikter weltanschaulicher Offenheit – und das kostenlos.

Das EFL-Team ist mit Partnerschaftskrisen oder den Problemen eines neuen Lebenswandels gut vertraut: Denn das Leben verläuft selten geradlinig. Ob eine festgefahrene Partnerschaft, familiäre Konflikte oder eine Trennung – oft sind die Herausforderungen so komplex, dass ein objektiver Blick von außen notwendig ist. Genau hier setzt die EFL-Beratungsstelle an und hat sich als eine unverzichtbare Säule in der psychosozialen Grundversorgung der Region etabliert.

Einzigartig im Bergischen

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal der EFL ist die einzigartige Verbindung aus professioneller, systemischer Beratung und radikaler Offenheit. „Getragen von der katholischen Kirche, geht es dem Team vor Ort nicht um weltanschauliche Vorgaben, sondern um den Menschen“, heißt es. Die Beratung stehe Ratsuchenden „ausnahmslos offen – unabhängig von ihrer Konfession, Nationalität, sexuellen Orientierung oder persönlichen Lebensweise“.

Dabei setzen die professionell ausgebildeten Beraterinnen und Berater, darunter Fachkräfte mit systemischen Qualifikationen und Master-Abschlüssen im Bereich Counseling, auf eine ganzheitliche und lösungsorientierte Begleitung. Neben der klassischen Ehe- und Paarberatung bietet die Wuppertaler Beratungsstelle hochspezifische Formate wie Trennungsberatung, Traumahilfe für Geflüchtete und Hilfe für Eltern essgestörter Jugendlicher an. Ergänzt wird dieses breite Spektrum durch Gruppenangebote und Mediation.

Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg und die Niedrigschwelligkeit der EFL in der Kirchstraße 9 ist die Kostenfreiheit. Ratsuchende können sich in akuten Krisen an die Beratungsstelle wenden, ohne fürchten zu müssen, dass finanzielle Engpässe eine professionelle Hilfe verhindern. Die Beratung unterliegt zudem strengster Schweigepflicht und bietet damit einen geschützten Raum für absolute Diskretion.

Seismograf gesellschaftliche Entwicklungen

Die EFL versteht sich heute nicht nur als Anlaufstelle für individuelle Probleme, sondern auch als ein Seismograf für gesellschaftliche Krisen. Ob wirtschaftliche Unsicherheit, die Nachwirkungen von Pandemien oder familiäre Belastungsproben – die Beraterinnen und Berater sind nah an den Lebensrealitäten der Menschen. Wer den Mut aufbringt und sich frühzeitig Hilfe sucht, soll von neuen Perspektiven und konkreten Schritten aus der Krise profitieren.

„Vermehrt junge Menschen wenden ich an die EFL und suchen Beratung und Unterstützung, weil sie ihre Beziehungsfähigkeit in der Post-Corona-Zeit infrage stellen. Auch die zunehmende Dynamik im Beruf wirkt sich auf die Beziehungen aus. Viele verlieren sich buchstäblich im Alltagsstress“, so das EFL-Team. Es bietet Hilfestellung, um zentrale Fragen auf den Weg zu bringen: Wo möchte ich hin? Was muss ich verändern, dass ich mir eine Beziehung vorstellen kann?