Die Stimmen nach dem Spiel WSV-Trainer Schneider: „Haben ordentliches Spiel gemacht“

Wuppertal · Dreieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielstart testete der Fußball-Oberligist WSV beim Bezirksligisten 1. FC Wülfrath – und verlor 0:1. Die Stimmen von Trainer Tim Schneider und Sportvorstand Lennart Strufe.

Wie schwer Felix Herzenbruch (3.v.li.) verletzt ist, ist noch nicht bekannt.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

„Wir hatten zu Beginn einen Altersdurchschnitt von 21,54 Jahren auf dem Platz stehen. Und wenn man sich mal die Namen angeguckt hat, die gegen uns spielen, dann ist das zwar von der Tabelle her eine Bezirksliga-Mannschaft. Aber ich glaube, da haben mit Sicherheit zehn Leute oder mehr richtig viele Oberliga- oder sogar Regionalliga-Spiele gemacht. Von daher war das keine Bezirksliga-Mannschaft, sondern ein richtig guter Test.

Dafür, finde ich, haben wir ein richtig ordentliches Spiel gemacht. Wir hatten mehr vom Spiel. Wir waren gerade in der ersten Halbzeit griffig, waren offensiver. Was halt fehlte, war ein Tor. Das Spiel wird entschieden durch einen Standard, wo wir einfach abgezockter werden und sein müssen. (Bilder)

Bilder: Fußball-Oberligist WSV unterliegt in Wülfrath
11 Bilder

WSV unterliegt in Wülfrath

11 Bilder
Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Aber wie gesagt: Auch in der zweiten Halbzeit haben wir beim Altersdurchschnitt nie die 22 übertroffen. Im Gegenteil: Als Herze (Felix Herzenbruch, Anm. der Red.) runter musste, war es sogar noch jünger, weil wir noch einen 18-Jährigen eingewechselt haben.

Wenn man das so betrachtet, war das eine ordentliche Sache. Natürlich tut ein Sieg einem immer gut und hilft einem ein bisschen, positiver zu sein. Aber im Endeffekt wissen wir es ganz gut einzuordnen. Was wir sehen wollten im Vergleich zum Spiel bei DV Solingen, war halt eine Einstellung. Und die war heute, glaube ich, zu sehen. Wir haben geackert.

Und für den Zeitpunkt der Vorbereitung haben die Jungs schon einiges rausgehauen. Wir waren halt 14, 15 Spieler plus zwei Torhüter, da konnten wir auch nicht zwei Mannschaften aufs Feld schicken. Einige haben wir direkt mal 90 Minuten durchgejagt.

Was am Ende nicht stimmte, war das Ergebnis. Mit dem Rest bin ich zufrieden. Aber klar: Wir haben noch unsere Themen, mit Ball vor allen Dingen. Aber wie gesagt: neu zusammengewürfelte Truppe. Und dafür war es schon o.k.“

Am Samstag (18. Juli) empfängt der WSV den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Stadion am Zoo. Die Partie beginnt um 14 Uhr.

Zum Liveticker: hier klicken!