Fußball-Test: Sonntag ab 15 Uhr Liveticker: Wuppertaler SV – VfB Hilden

Wuppertal · Mit einem noch nicht vollzähligen Kader bestreitet der in die Fußball-Oberliga abgestiegene Wuppertaler SV am Sonntag (5. Juli 2026) sein erstes Testspiel. Gegner ist ab 15 Uhr auf dem Freudenberg der Regionalliga-Aufsteiger VfB Hilden – und damit der Ex-Club des neuen WSV-Coaches Tim Schneider.

Sportvorstand Lennart Strufe (li.) und Trainer Tim Schneider arbeiten am neuen Kader.

Foto: Dirk Freund

Der WSV wird mit einem Mix aus fest verpflichteten Akteuren (Fotios Adamidis, Felix Herzenbruch, Kilian Bielitza, Dario Biancardi, Linus Fröhlich, Brightney Igbinadolor, Semir Saric, Duje Goles, Eren Albayrak), A-Jugendlichen und Testspielern antreten.

Schneider steht dabei mit seinem Assistenten Niklas Bonnekessel vor einer anspruchsvollen Aufgabe. In gut einem Monat gilt es in der ersten Runde des Niederrheinpokals (Auslosung am 8. Juli) das erste Pflichtspiel zu bestreiten, eine Woche später startet dann die Oberliga Niederrhein. (Bilder)

Bilder: Trainingsauftakt beim WSV 2026/27
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Trainingsauftakt beim WSV

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Bis dahin sollte sich das neue Team, in dem zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch ein oder zwei Kaderplätze offen sind, eingespielt haben. Der Coach hofft daher, dass Sportvorstand Lennart Strufe in der kommenden Woche weitere Vertragsunterschriften einsammelt.

Höhepunkt der Vorbereitung ist zweifelsohne die Partie am 18. Juli gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (14 Uhr, Stadion am Zoo), der naturgemäß ohne die bei der WM beschäftigten Nationalspieler antritt. Die ist allerdings aus rein sportlicher Sicht nicht die wichtigste. Dort sich will sich der neue „WSV“ einem größeren Publikum präsentieren und eine ordentliche Leistung abliefern.

Vielmehr stehen vor allem die Duelle gegen den Mittelrheinligisten SSV Merten (26. Juli, 14 Uhr, Uellendahl) und den Westfalen-Oberligisten DSC Arminia Bielefeld 2 (1. August, 14 Uhr, Stadion am Zoo) im Vordergrund. Dann wird sich zeigen, was die Rot-Blauen gegen Gegner auf Augenhöhe bereits leisten können.

Der WSV, der am Sonntag (28. Juni) das Training aufgenommen hatte, gewährt unterdessen auch in der Oberliga Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre freien Eintritt. Die Gegengerade bleibt aus Kostengründen allerdings geschlossen – es sei denn, es deutet sich ein größerer Zuspruch an.