Unfall Ermittlungen laufen nach tödlichem Unfall auf der Trasse

Wuppertal · Trägt ein E-Scooter-Fahrer Schuld am Tod eines 72-jährigen Radfahrers, der am Sonntag (28. Juni 2026) nach einem Sturz auf der Nordbahntrasse verstarb? Das ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft Wuppertal.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Eine Zeugin belastete in ihrer Aussage einen E-Scooter-Fahrer, der laut ihrer Aussage gegen 17:30 Uhr nahe dem Haltepunkt Ostersbaum mit dem 72-Jährigen zusammengeprallt und weitergefahren sein soll. Das Opfer trug einen Helm, konnte aber dennoch vor Ort nicht mehr gerettet werden.

Am Dienstag (30. Juni) konnten die Ermittler nach einem entsprechenden Aufruf und Personenbeschreibung den E-Scooter-Fahrer ausfindig machen, der nach Polizeiangaben mit einem Fahrzeug eines Verleih-Anbieters unterwegs war. (Bilder)

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Tödlicher Unfall auf der Nordbahntrasse

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Der Mann habe in der Vernehmung beteuert, er sei zwar tatsächlich am Unfallort gewesen, habe dort aber Erste Hilfe geleistet – und sei erst zu dem Zeitpunkt weitergefahren, nachdem ihn andere abgelöst hätten.

Laut Staatsanwaltschaft wies das Fahrrad, das auf der Nordbahntrasse für die weitere Untersuchung sichergestellt worden war, keine Spuren eines Zusammenstoßes auf. Die Obduktion am Freitag (nach Redaktionsschluss der Rundschau) sollte klären, ob ein medizinischer Notfall zu dem Sturz geführt haben könnte.

Der 72-Jährige war auf den Asphalt der Nordbahntrasse geprallt. Dabei zog er sich lebensgefährliche innere und äußere Verletzungen zu. Augenzeuginnen und Augenzeugen alarmierten umgehend den Rettungsdienst und betreuten ihn.

Die Einsatzkräfte trafen wenige Minuten später an der Unfallstelle ein und begannen umgehend mit der Ersten Hilfe. Trotz größter intensivmedizinischer Bemühungen starb der Mann noch vor Ort. Ein Bestatter übernahm den Leichnam.

Die Kriminalpolizei bittet unterdessen weitere Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber, sich im Wuppertaler Präsidium unter der Telefonnummer 0202 / 284-0 zu melden.