Silke Schneider, die Vorsitzende des Freundeskreises
Sauer-Orgel-Ronsdorf, war mit dem Start sehr zufrieden: „Die hohe musikalische Qualität der Konzerte des Orgelherbstes hat sich herumgesprochen. Es gibt mittlerweile ein erfreulich großes Stammpublikum, das aus Ronsdorf und ganz Wuppertal kommt. Aber auch Gäste aus anderen Städten machen sich auf den Weg. Und immer wieder entdecken neue Menschen den Charme der Konzerte sowie den besonderen Klang unserer Sauer-Orgel.”
Am 6. September sind Lukas Baumann von der Wuppertaler Kurrende und Kreiskantor Jens-Peter Enk zu erleben. Die
beiden Musiker versprechen vielfältige Klangkombinationen. So wird es neben vier Händen am Flügel (Robert Schumann, „Bilder aus dem Osten”) auch an der Orgel vier Hände und Füße geben (Albrechtsberger Präludium und Fuge C-Dur).
Lukas Baumann wird solistisch am Flügel, aber auch mit Gesang zu hören sein, wobei er von Jens-Peter Enk begleitet wird. Jazz-Klassiker und bekannte Stücke wie „You Are the Sunshine of My Life” oder Vangelis stehen auf dem Programm, zudem Überraschendes. Und natürlich darf Johann Sebastian Bach nicht fehlen. Silke Schneider ist sich sicher: „Das wird ein spannender und musikalisch abwechslungsreicher Abend.”
Für Jens-Peter Enk ist ein Aspekt des Orgelherbstes von großer Bedeutung: „Wir möchten die musikalische Bandbreite der Orgel vermitteln. Sie ist ein vielseitiges Instrument, dessen Klang eine Bereicherung für klassische und moderne Musik ist.”
Der Ronsdorfer Orgelherbst ist eine Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wuppertal-Ronsdorf. „Wir freuen uns sehr, dass durch den Orgelherbst so viele Menschen den wunderbaren Klang unserer Orgel erleben und genießen konnten. Natürlich freuen wir uns auch, dass die Besucherinnen und Besucher mit ihren Spenden zum Erhalt der Orgel beitragen. Das ist eine große Hilfe”, so Presbyter Stefan Kühn.
Die Kirche ist barrierefrei erreichbar. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird um Spenden für den Erhalt der historischen Sauer-Orgel gebeten. Sie wurde 1908 erbaut und gilt unter Organistinnen und Organisten als ein besonderes Meisterwerk des Orgelbaus. Sie hat einen Spieltisch mit zwei Manualen und Pedal und verfügt über 30 unterschiedliche Register. Die bis heute im Ursprungszustand erhaltene Orgel steht seit 1985 unter Denkmalschutz.