„Über den Bahnhof Wuppertal-Beyenburg hinaus soll nun zunächst der Haltepunkt Remlingrade, direkt an der ,Blauen Brücke‘ am Beyenburger Stausee gelegen, erreicht werden“, heißt es. „Die Strecke ist bis dorthin, einschließlich des Bahnübergangs Ackersiepen (Zufahrt Bootshäuser), bereits ertüchtigt. Der circa 1970 erstellte Haltepunkt wies allerdings durch Bewuchs so viele Stolperfallen auf, dass nun eine neue Oberfläche eingezogen wird.“
Um auch dort die für einen Eisenbahnbetrieb notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, ist jede Menge Handarbeit notwendig. Unterstützung gibt es durch den 2-Wege-Bagger, dessen Anschaffung das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Stiftung finanziell unterstützt haben, sowie einen Kleinbagger, der privat gespendet worden ist. (Bilder)
Wupperschiene-Express rollt wieder
Die „Wupperschiene“ hofft, dass in Remlingrade im Spätherbst 2026 der erste Sonderzug der „Wuppertalbahn“ wieder hält – „vielleicht auch schon früher“. Die Deutsche Bahn hatte die Strecke 1989 stillgelegt. „Die Einweihung wird natürlich gefeiert“, kündigt der Verein an.
Gleichzeitig sollen in diesem Jahr noch einige Sonderfahrten stattfinden – so von Oberbarmen bis Beyenburg am 4. Oktober (Fahrkarten im Zug) sowie über die Müngstener Brücke Ende Oktober (mehr Informationen in Kürze). Karten für den Nikolaus-Express können bereits gebucht werden. Zudem sind Weihnachtstouren nach Satzvey und Soest in Planung.
Zum ersten Mal seit mehreren Jahrzehnten warim Februar 2025 ein regelmäßiger Eisenbahnverkehr auf der Strecke von Wuppertal-Oberbarmen/Rauental nach Radevormwald-Wilhelmsthal gestartet. Seitdem ist die „Wuppertalbahn“ touristisch auf dem Abschnitt vom Rauental nach Beyenburg unterwegs.