Geschichtsverein Gefallenendenkmal in Beyenburg nun mit Namenslisten

Wuppertal · Der „Geschichtskreis Beyenburg“ hat neben dem schlichten Gedenkstein aus dem Jahr 1962 für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkriegs im Bereich Am Kriegermal 1 ein Schild mit einem QR-Code angebracht.

Das Schild mit QR-Code und Erklärungen.

Foto: Geschichtskreis Beyenburg

Darauf wird die Geschichte dieses Denkmals und seines Vorgängers aus dem Jahr 1929 beschrieben. „Das Besondere an diesem Schild ist, dass man nach dem Anklicken des QR-Codes auf seinem Handy die Namen und Vornamen von 131 gefallenen Beyenburger Bürgern des 1. und der 152 Gefallenen des 2. Weltkrieg in alphabetischer Reihenfolge nachlesen kann“, so der Geschichtskreis. Möchte man auch die Geburts- und Todesdaten sowie den Ort und die Art des Todes kennenlernen (soweit bekannt), klickt man unter der Überschrift auf seinem Handy einen blauen PDF-Link an und kann sich alle Einzelheiten zum Vergrößern anzeigen lassen.

Der Gedenkstein von 1962.

Foto: Geschichtskreis Beyenburg

„Damit ist aus einem unpersönlichen Gedenkstein eine individualisierte Gedenkstätte mit Namenslisten geworden, die einen echten Mehrwert für ein solches Denkmal darstellt. Es ist das erste Mal in Wuppertal, dass man an einer solchen Stelle eine derart umfassende Auskunft erhalten kann. Das hat es bisher noch nicht gegeben“, heißt es.

Die Daten stammen aus den Standesämtern von Lüttringhausen, zu dem Beyenburg vor 1929 gehörte, aus Beyenburg, aus den kath. und ev. Kirchenbüchern von Beyenburg sowie aus Gedenktafeln der Kirchengemeinden und der Firma Erfurt.

„Besonders interessant sind diese Angaben für die heutigen Bewohner dieses Vororts, wenn ihre Familien aus Beyenburg stammen und sie mehr über ihre Väter, Großväter oder Urgroßväter, Onkel, Großonkel und Urgroßonkel wissen möchten“, erklärt der Geschichtskreis.