Ronsdorf Umgekippter LKW sorgt für Stau auf der A1

Wuppertal · Ein mit Trauben beladener LKW ist am Montagmorgen (17. August 2026) auf der A1 kurz hinter der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf umgekippt.

Nach einer Weile durfte der Verkehr die Unfallstelle auf einer Spur passieren.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr in Fahrtrichtung Kreuz Nord. Als die Feuerwehr an der Stelle eintraf, lagen die Zugmaschine, an dessen Führerhaus das Dach abgerissen war, und der Auflieger auf der Seite. Und zwar so, dass sie zwei von drei Spuren blockierten. Andere Verkehrsteilnehmerinnen bzw. -teilnehmer waren nicht betroffen.

Der Fahrer hatte das Führerhaus eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst versorgte ihn im Rahmen der Ersten Hilfe und brachte ihn danach mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort wird er weiter untersucht und behandelt. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. (Bilder)

Bilder: A1-Stau nach LKW-Unfall in Wuppertal
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A1-Stau nach LKW-Unfall

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Die Feuerwehr hatte zunächst nur eine geringe Menge an ausgelaufenen Betriebsmitteln festgestellt. Das änderte sich bei der Bergung. Nun wurde ein Leck am Tank ersichtlich. Die Einsatzkräfte bohrten mehrere Löcher in den Tank und befüllten ihn mit Bindemitteln. Auf dieser Weise konnte kein Treibstoff mehr entweichen.

Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 11:30 Uhr beendet, für die Polizei und das Bergungsunternehmen allerdings nicht. Die Arbeiten laufen noch bis in den Nachmittag. Es hat sich ein kilometerlanger Stau ab der Anschlussstelle Remscheid-Lennep gebildet. Zunächst war die A1 im Unfallbereich gesperrt, anschließend wurde der Verkehr an der Stelle vorbeigeführt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten Verzögerungen von mehr als einer halben Stunde in Kauf nehmen.

Warum der LKW mit polnischem Kennzeichen ins Schlingern geraten war, versucht nun die Polizei herauszufinden. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn nach Niederschlägen nass. In dem abschüssigen Abschnitt gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Die Strecke zwischen dem Kreuz Nord und der Anschlussstelle Ronsdorf ist aufgrund der Topografie und der Kurven als Unfallschwerpunkt bekannt. Die Höhe des Sachschadens inklusive der Fracht wird noch ermittelt.

(jak)