Aufgrund der zahlreichen Anruferinnen und Anrufer sowie der dadurch vorliegenden Informationen rückte die Feuerwehr umgehend mit zahlreichen Kräften aus. Sie brachten zwei Drehleitern auf der Vorderseite sowie eine weitere auf der Rückseite des Gebäudes in Stellung. Außerdem stieß ein Trupp unter Atemschutz ins Innere vor. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner bereits ins Freie gerettet. Verletzt wurde niemand.
Der Feuerwehr gelang es zu verhindern, dass die Flammen auf das Nachbarhaus übergriffen. Nachdem das Feuer erfolgreich bekämpft war, erledigten mehrere Trupps die Nachlöscharbeiten. Da Löschwasser in eine Wohnung geflossen war, schalteten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) im gesamten Gebäude den Strom ab. Trotzdem konnten die anderen Mieterinnen und Mieter später zurückkehren. (Bilder)
Blitz schlägt in Dach ein
Der Einsatz der Feuerwehr dauerte insgesamt drei Stunden. Vor Ort waren 50 Kräfte aller drei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Ronsdorf und Hahnerberg und der Rettungsdienst. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Langerfeld, Hahnerberg, Sonnborn und Dönberg übernahmen die verwaisten Wachen.
Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Das Dach ist auf mehreren Quadratmetern abgedeckt, auch die Dachbalken sind durch die Flammen beschädigt.
Nach einem heißen und schwülen Tag war am Abend eine Gewitterfront über Wuppertal gezogen und hatte sich entladen. Für Sonntag und Montag sind weitere Gewitter angekündigt. Die Wetterlage mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke soll nach Angaben der Meteorologinnen und Meteorologen bis zum kommenden Wochenende anhalten. Es gilt deshalb die Warnstufe Rot. Die Stadt empfiehlt auf ihrem Hitzeportal, vorsorgende Maßnahmen zu treffen.