Dass die Partie in dieser Konstellation stattfindet und damit der von der Verbandsspruchkammer beschlossene Zuschauerausschluss (als Reaktion auf die Randale von WSV-Fans im November 2025 in Büderich) durchgesetzt wird, steht fest. Offen ist noch, inwieweit Schonnebeck finanziell entschädigt wird. Die SpVg hatte moniert, dass im Pokal die Einnahmen normalerweise geteilt werden, dies aber aufgrund des Urteils nun nicht der Fall sei (die Rundschau berichtete).
„Wir haben uns mit Schonnebeck verständigt, aber am Mittwoch noch einen abschließenden Call, an dem auch der Verband teilnimmt“, bestätigte Sportvorstand Lennart Strufe am Dienstagnachmittag (4. August) gegenüber der Wuppertaler Rundschau. So soll endgültig eine Lösung beschlossen werden, mit der alle Beteiligten leben können.
Einnahmen will der WSV dann in den nächsten Runden erzielen. Was einen Sieg in der ersten Runde voraussetzt und mit Blick auf den nicht überbordenden Etat hilfreich wäre. Felix Herzenbruch kann dabei wohl noch nicht mitwirken, immerhin ist der Kapitän nach seinem Außenbandriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Subaru Nishimura befindet sich im Lauftraining.
Ob bis zu Sonntag noch die ins Auge gefassten ein oder zwei erfahrenen Neuzugänge hinzustoßen, ist möglich, aber nicht sicher. „Wir sind in den Gesprächen, aber es ist noch nichts finalisiert“, so Strufe. Die leeren Ränge seien natürlich ein Nachtteil: „Wir freuen uns immer, wenn uns möglichst viele Fans unterstützen. Wir wollen ihnen aber auch so die bestmögliche Leistung bereitstellen.“ Zumal der WSV ein Public Viewing im Barmer Bahnhof plant und am Mittwoch Informationen dazu bekanntgeben will.