Der 41-Jährige kickte in der Jugend für den BSC Freiberg, Dynamo Dresden, TSV 1860 München, im Seniorenbereich dann für 1860, den FC Augsburg, Energie Cottbus, den Chemnitzer FC, Jahn Regensburg, die TSG Hoffenheim und den 1. FC Köln. Er bestritt unter anderem acht Bundesliga- und 58 Zweitliga-Spiele.
Sportvorstand Lennart Strufe: „Mit Philipp Pentke verstärken wir unser Trainerteam um einen Torwarttrainer, der über einen außergewöhnlichen Erfahrungsschatz aus dem Profi- und Leistungsfußball verfügt. Er kennt die Anforderungen auf höchstem Niveau aus eigener Erfahrung und vereint fachliche Kompetenz, Professionalität und eine authentische Persönlichkeit.“
Man sei „überzeugt, dass Philipp mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner täglichen Arbeit die Entwicklung unserer Torhüter nachhaltig prägen wird, und freuen uns sehr, ihn beim Wuppertaler SV begrüßen zu dürfen.“
Allerdings hofft Strufe, vielleicht noch in dieser Woche für Verstärkung innerhalb des aktiven Aufgebots sorgen zu können: „Natürlich würden wir gerne lieber gestern als heute Vollzug melden. Aber es sind halt immer mehrere Parteien involviert. Außerdem haben wir noch ein paar Jungs im Probetraining.“
Aus diesem Grund steht auch der Mannschaftsrat noch nicht abschließend fest. In Sachen Kapitän hat sich das Trainerteam offensichtlich bereits festgelegt. Als ein Kandidat gilt der noch verletzte Routinier Felix Herzenbruch (Außenbandriss).
Im Gegensatz zum 33-Jährigen mischte Dario Biancardi (ebenfalls Außenbandriss) am Donnerstagabend bei der Trainingseinheit im Stadion am Zoo wieder mit. Subaru Nishimura (Mandeloperation und Virus) ist ins Lauftraining eingestiegen. Brightney Igbinadolor zwickt der Oberschenkel. Sein Einsatz am Samstag in der Generalprobe gegen die U21 von Arminia Bielefeld (13 Uhr, Stadion am Zoo) ist noch offen.
Dort soll das Team an die Leistung vom 4:1 gegen den SSV Merten anschließen. „Wir möchten den nächsten Entwicklungsschritt setzen und weitermachen, wo wir aufgehört haben. Die Vorfreude ist jedenfalls groß“, so Strufe.
Unterdessen hat der WSV Pokalgegner Schonnebeck (9. August, 15 Uhr) und Auftaktgegner Velbert (16. August, 15 Uhr) beobachtet. „Wir haben Eindrücke gewonnen, allerdings ist das in der Vorbereitung nicht einfach. Da kann es schnell zu Fehldeutungen kommen – weil nicht die auf dem Platz stehen, die es dann später sind“, so der Sportvorstand.
Und – wer sind die Oberliga-Favoriten? „Der KFC Uerdingen hat gut investiert, Düsseldorf II kann unangenehm werden, Mitabsteiger Velbert, aber auch in der Oberliga etablierte Teams wie Ratingen und St. Tönis. Vielleicht auch Solingen-Wald mit dem großen Finanzvolumen …“