„Die Mannschaft hat sich gut präsentiert“, lobte Sportvorstand Lennart Strufe. Natürlich habe es auch Phase innerhalb der Partie gegeben, in der es nicht so gut gelaufen sei. „Aber das ist normal gegen einen Erstligisten.“ Strufe sucht nun weiter nach Neuverpflichtungen: „Wir wollen noch ein paar erfahrene Spieler holen, die den jungen Kader mit führen. Das ist aber nicht ganz so einfach.“ Auch weil der WSV finanziell keine Topangebote abgeben kann.
Bedarf besteht nach Strufes Worten unter anderem auf den Außenbahnen und im defensiven Mittelfeld. Auch ein weiterer Torwart wird noch benötigt. Er hofft weiterhin, dass der Kader zum Pflichtspielstart am 9. August im Pokal gegen die SpVg Schonnebeck größtenteils vollständig ist. (Bilder)
WSV-Test gegen Bundesligist Gladbach
Qualitativ verbessern will sich der WSV auch mit Blick auf die kulinarische Versorgung der Fans. 4.600 waren gegen Mönchengladbach gekommen und damit etwas weniger als gedacht. „Ich hatte eigentlich mit 1.000 mehr gerechnet“, so Strufe. Und dennoch bildeten sich an den Verpflegungsständen lange Schlangen.
WSV-Fan Thomas Horsch in einem von mehreren Leserbriefen an die Rundschau: „Es war ja ein schönes Spiel – jedenfalls, was ich und ich weiß nicht wie viele davon gesehen haben. Wir waren nämlich zum Getränkeholen, wo wir dann ca. 45 Minuten gestanden haben. Die Crew im Getränkeverkauf war extrem überfordert! Selten was so schlecht Organisiertes gesehen.“
Der WSV bedauerte „die erheblichen Probleme beim Catering“ in einer Stellungnahme am Sonntag: „Vor, während und nach dem Spiel haben uns zahlreiche Hinweise und berechtigte Beschwerden erreicht. Auch wir selbst konnten feststellen, dass es zu inakzeptablen Wartezeiten, massiven organisatorischen Mängeln und schließlich sogar dazu kam, dass Getränke bereits vor dem Schlusspfiff nicht mehr verfügbar waren.“
Und weiter: „Wartezeiten von bis zu einer Stunde während eines Fußballspiels sind nicht akzeptabel. Wer Eintritt bezahlt, muss das Spiel auch verfolgen können und nicht einen erheblichen Teil der Begegnung in einer Warteschlange verbringen.“
Man habe „während der Veranstaltung gesammelten Mängel bereits an den Caterer weitergeleitet und deutlich gemacht, dass sich so etwas nicht mehr wiederholen darf. Gleichzeitig werden wir auch analysieren, welche Probleme organisatorischer Art und welche grundsätzlicher Natur und somit unabhängig vom jeweiligen Betreiber sind. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Abläufe deutlich zu verbessern und sicherzustellen, dass die Versorgung der Zuschauerinnen und Zuschauer künftig zuverlässig und reibungslos funktioniert.“