Eigentlich war der BHC frohen Mutes in das erste Heimspiel am Mittwochabend gegen die SG Flensburg-Handewitt gegangen. Hatte die neu formierte Mannschaft doch zum Auftakt beim TVB Stuttgart zwar eine 29:30-Niederlage kassiert, dabei aber eine ordentliche Leistung gezeigt.
Die war vor den 2.541 Fans gegen Flensburg zunächst nicht zu sehen. Stattdessen gab es einen 0:6-Fehlstart, den der BHC bis zur Pause (18:21) halbwegs kompensiert hatte. Doch auch nach dem Wechsel setzte es ein 0:4. Heran kam der BHC nie, Flensburg zog sein Spiel durch und siegte verdient 34:29. Zehn Tore von Fynn Hangstein, sechs von Johannes Wasielewski sowie ein guter Auftritt von Torwart Christopher Rudeck (zwölf Paraden, Quote 46 Prozent) waren zu wenig.
Trainer Markus Pütz: „Man darf nicht den Fehler machen und denken, dass uns eine Fünf-Tore-Niederlage zufriedenstellt. Es gab viele Phasen, mit denen wir nicht zufrieden sein können.“ Und weiter: „Großer Dank an die Zuschauer, die uns nach dem durchwachsenen Start weiter unterstützen. Fynn Hangstein kam auch gut ins Spiel nach dem Auftakt. Aber so können wir gegen die Rhein-Neckar Löwen nicht ins nächste Heimspiel gehen. Da müssen wir mehr investieren.“ (Bilder)
BHC unterliegt Flensburg
Der Sportliche Leiter Fabian Gutbrod: „Gerade zu Beginn der beiden Halbzeiten haben wir uns jeweils eine Hypothek aufgehalst, die nicht nötig gewesen wäre. Über die komplette Spielzeit fehlt uns der sogenannte Killerinstinkt, um Flensburg ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das war noch nicht die Leistung, die wir haben wollen: sportlich nicht, emotional nicht. Wir haben die Leidenschaft nicht auf die Tribüne transportiert.“
Das soll gegen die Rhein-Neckar Löwen, die in Hannover-Burgdorf 31:32 und gegen den VfL Gummersbach 26:31 verloren, anders werden. Karten gibt es unter www.bhc06.de/tickets und an der Abendkasse.