Die Stimmen nach dem Spiel WSV-Trainer Schneider: „Mit welchem Takt schlagen wir?“

Wuppertal · Am vierten Spieltag wollte der Fußball-Oberligist WSV den ersten Sieg einfahren. Stattdessen setzte es ein 0:2 gegen Dingden. Die Stimmen nach dem Abpfiff.

Trainer Tim Schneider (re.).

Foto: Wuppertaler Rundschau/Dirk Freund

Sebastian Amendt (Trainer BW Dingden): „Wir haben eine sehr gute Leistung heute gezeigt. Wir wussten, dass ein kein Abwehrspiel werden würde. Wuppertal hatte Rückkehrer und Neuzugänge. Anfang der zweiten Halbzeit hatte der WSV eine Drangphase.

Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit unserer Leistung. Ich wünsche Wuppertal einen guten Weg, das ist sicher keine einfache Zeit. Wir sind froh, dass wir eine Mannschaft, die in den nächsten Wochen nicht schwächer sein wird, besiegen konnten.“ (Bilder)

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WSV verliert auch gegen Dingden

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Tim Schneider (Trainer Wuppertaler SV): „Wir hatten in der ersten Halbzeit nicht so viel vom Spiel. Dingen hat einen klaren Plan, war gut eingestellt. Sie wussten, was sie zu tun haben. Sie stehen kompakt, können kicken und haben vorne einen beeindruckenden Stürmer. Wir haben uns dafür entschieden, abwartend zu spielen und auf Umschaltmomente zu setzen. Wir hätten vielleicht früher den Turnaround machen sollen.

Wir haben dann alles nach vorne geworfen. Der individuelle Fehler am Ende beeinflusst das Spiel nicht mehr großartig ein paar Sekunden vor Schluss. Wir haben viel investiert und haben uns viel vorgenommen. Jeder hat alles rausgehauen nach dem möglichen Stand der Dinge. Uns muss bewusst sein, dass das eine ganz schwierige Saison werden kann. Wir müssen alles dafür tun, um da unten herauszukommen, und in den Kampfmodus übergehen. Nicht am 7., 18. oder 24. Spieltag, sondern jetzt.

Wir müssen zusammenbleiben, es gut analysieren. Das werden wir auch tun. Schritt für Schritt. Ich vergleiche das immer gerne mit einem Ruderboot, da muss alles abgesprochen sein. Wer ist Steuermann, wer gibt den Takt vor? Mit welchem Takt schlagen wir? Ich bin davon überzeugt: Wenn wir dranbleiben, dann werden wir auch unsere Siege einfahren. Aber: Wir brauchen Geduld, Kampfgeist und jede Menge Unterstützung.

(Über den Neuzugang David Widlarz) Dafür dass er neu in der Mannschaft war, war er engagiert, hat Meter gemacht, hat sich gut bewegt, hat sich auch ein 1 gegen 1 zugetraut. Nach den Möglichkeiten, die man in einer neuen Mannschaft hat, war es ganz o.k.“

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(jak)