Kanurennsport KSG Wuppertal mit großem Aufgebot bei der DM

Wuppertal · Vom 1. bis 6. September trifft sich die nationale Elite bei den Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel – und die Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal (KSG) ist mit einem beachtlichen Aufgebot von 16 Sportlerinnen und Sportlern sowie einer Handvoll Betreuern vertreten.

Bei der Westdeutschen Meisterschaft im Mai zeigte sich der KSG-Nachwuchs – hier Sophie Ebhardt (vorne) und Emma Sofie Röse – bereits in Topform.

Foto: KSG Wuppertal

In der Schülerklasse A gehen Mia-Felice Döring, Johanna Ebhardt, Jule Anouk Wasserfuhr und Emma Sofie Röse für die KSG an den Start. Röse darf dabei als eigentlich noch der Schülerinnen-B-Klasse angehörende Sportlerin eingesetzt werden, aber nur in den Mannschaftsbooten Zweier und Vierer. Döring und Wasserfuhr wurden zudem für den NRW-Achter nominiert – mit insgesamt acht gemeldeten Booten verspricht dieses Rennen auch optisch ein besonderes Highlight zu werden.

In der Jugendklasse vertreten Mara Jungbluth, Jason Siegmeier und Michel Hömberger die KSG. Jungbluth konzentriert sich dabei auf ihre Einer-Rennen. Lediglich im NRW-Mixed-Vierer wird sie gemeinsam mit den beiden KSG-Jungs und dem Bochumer Oskar Cosack in einem Mannschaftsboot an den Start gehen.

Bei den Deutschen Meisterschaften 2025 und 2024 erkämpfte der Achter-Canadier Leistungsklasse des WKC jeweils Silber. Hier ein Foto aus dem vergangenen Jahr.

Foto: KSG Wuppertal

In der Leistungsklasse ruhen besondere Hoffnungen auf Niels Raeder. Er tritt auf mehreren Einer-Strecken an und wird darüber hinaus für den Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen (KV NRW) gemeinsam mit Jannick Wienand vom ESV Wuppertal-Ost im Zweier, dazu noch mit zwei Bochumer Sportlern im Vierer antreten.

Auch ein reines KSG-Mannschaftsboot geht an den Start: Maximilian Zöllner, Linus Schröder, Jan Philipp Strehl und Matthias Ebhardt bilden den Wuppertaler Vierer. Zöllner, Schröder und Strehl werden darüber hinaus in verschiedenen Einer-Disziplinen um gute Platzierungen kämpfen.

Achter als Höhepunkt zum Abschluss

Für einen besonderen Höhepunkt aus Wuppertaler Sicht soll am Samstagabend der Achter der Leistungsklasse über 200 Meter sorgen. Mit Niels Raeder, Linus Schröder, Maximilian Zöllner, Matthias Ebhardt, Moritz Hasenack, Jan Philipp Strehl und Timo Rosenthal (alle KSG) sowie Jannick Wienand vom ESV Wuppertal-Ost soll erneut der Sprung auf das Treppchen gelingen.

Dazu könnte ein besonderes Comeback beitragen: Der ehemalige KSG-Trainer Hans-Martin Röse kehrt nach mehr als zwei Jahrzehnten auf den Steuerbock zurück. Mit seiner Erfahrung wird er die Wuppertaler auf der Jagd nach Medaillen unterstützen.