Bewilligungsbescheid übergeben 14,48 Millionen Euro für Wohnprojekt Heubruch

Wuppertal · Die Stadt Wuppertal unterstützt den Bau von 52 öffentlich geförderten Mietwohnungen am Barmer Heubruch mit 14,48 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine der Planungsskizzen.

Foto: TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH

Auf dem Areal am Heubruch entstehen insgesamt 78 moderne Wohneinheiten. Als zuständige Bewilligungsbehörde verwaltet und vergibt die Stadt die NRW-Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hat den Bescheid nun übergeben.

Mit diesem Projekt will die Stadt „ein wichtiges Zeichen für den lokalen Wohnungsmarkt“ setzen: „In den kommenden Jahren fallen in Wuppertal und besonders im Stadtteil Barmen zahlreiche Wohnungen aus der Mietpreisbindung. Das neue Vorhaben wirkt dieser Entwicklung gezielt entgegen und schafft nachhaltig Wohnraum für Menschen mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen.“

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft unserer Stadt. Mit dem Quartier am Heubruch schaffen wir modernen Lebensraum für Familien und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Einkommen und sichern langfristig die soziale Durchmischung in Barmen.“

Stadtentwicklungsdezernent Gunnar Ohrndorf: „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie moderne Stadtentwicklung gelingt. Durch die direkte Anbindung an die Nordbahntrasse, die Kombination aus gefördertem Wohnraum und einer starken Infrastruktur werten wir das gesamte Quartier städtebaulich und ökologisch nachhaltig auf.“

Die Stadt Wuppertal achtet nach eigenen Angaben „bei der Vergabe der Fördermittel konsequent auf eine ausgewogene soziale Durchmischung. Das Wohnkonzept richtet sich an Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen. Bereits fertiggestellte Mehrfamilienhäuser in der Nachbarschaft ergänzen das Angebot für alle Einkommensklassen.“

Es entstehe eine „lebendige Infrastruktur“. Der Investor ermögliche die Ansiedlung einer Bäckerei und baut eine neue Kindertagesstätte. Die Einrichtung wird von der Stepke-Kita betrieben. Das ursprünglich vom „Team Rhein Ruhr“ entwickelte Projekt wurde für den Immobilienfonds der „Kingstone Real Estate“ angekauft, wobei die „Hansainvest“ (Hanseatische Investment-GmbH) als Kapitalverwaltungsgesellschaft die entsprechende Förderung empfängt.