Für die BUGA 2031 muss der fast 300 Mitglieder starke Verein das rund 36.000 Quadratmeter große Gelände räumen – und hat trotz jahrelanger Suche noch keine neue Heimat.
Die Stadt bestätigt, dass sie gemeinsam mit dem JBC intensiv nach einer Lösung sucht. Auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hat sich inzwischen eingeschaltet. Einen Hoffnungsschimmer gibt es: Ein möglicher Standort werde derzeit konkret geprüft. Wo dieser liegt, verrät die Stadt wegen des laufenden Verfahrens noch nicht.
Ein Ersatz ist nicht leicht zu finden. Für das 3D-Bogenschießen braucht der JBC eine größere naturnahe Fläche: Geschossen wird bergauf und bergab, zwischen Bäumen und über natürliche Hindernisse hinweg. Eine von der Stadt angebotene Fläche mit rund 6.000 Quadratmetern ist deshalb zu klein und kommt allenfalls als Übergangslösung infrage.
Auch der naheliegende Umzug in ein Waldstück ist kompliziert. Das Regionalforstamt hält einen Bogenparcours im Wald zwar grundsätzlich für möglich, das vom JBC vorgestellte Konzept mit ganzjähriger Nutzung und einem vom übrigen Erholungsverkehr getrennten Parcoursbereich würde jedoch eine Waldumwandlung voraussetzen. Stadt und BUGA haben Waldflächen deshalb derzeit aus der Suche ausgeklammert.
Aufgeben wollen beide Seiten nicht: Der JBC bekennt sich trotz des bevorstehenden Verlusts seines Geländes ausdrücklich zur BUGA, die Stadt will den wachsenden Verein in Wuppertal halten. Auch Hinweise aus der Bevölkerung oder von privaten Grundstückseigentümern auf mögliche Flächen seien weiterhin willkommen, betont die Stadt.