Junior Uni erfolgreich bei „Science League“ Ein Markt für Anbau, Verkauf und soziale Begegnung

Wuppertal · Ein Team aus Schülerinnen und Schülern des Projektkurses der Junior Uni Wuppertal hat Ende Juni im Finale der „Science League“ von zdi.NRW in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund Platz acht erreicht.

Die Gruppe aus der Junior Uni.

Foto: Maya Hettesheimer

Die Gruppe, die aus acht Schülerinnen und Schülern im Alter von 18 und 19 Jahren bestand, arbeitete ein ganzes Schuljahr wöchentlich in der Junior Uni an ihrem Projekt. Die Herausforderung war der Bau eines zukunftsfähigen „FoodConnect“-Marktes, der Anbau, Verarbeitung, Verkauf und soziale Begegnung miteinander verbindet. Dabei ging es nicht nur um technische Umsetzungen, sondern auch um soziale Fragen – etwa um den Zugang zu frischen Lebensmitteln oder um die Einbindung verschiedener Gruppen.

Gemeinsam konzeptionierten die Jugendlichen ihren Markt, entwarfen Modelle am PC und setzen ihren Favoriten in ein großes detailreiches Modell um – natürlich nicht ohne Wuppertals Wahrzeichen. Die pinke Schwebebahn kann direkt am Markt halten und bringt die Besucherinnen und Besucher direkt an ihr Ziel. Während des Schuljahres sammelten sie so kontinuierlich Punkte, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Junior-Uni-Dozentin Maya Hettesheimer: „Die Zusammenarbeit der Jugendlichen, die sich ja alle vorher nicht kannten, war beeindruckend. Immer wieder nutzen sie Synergien innerhalb des Teams, um die komplexe Aufgabe zu lösen. Dabei nahmen sie auch viele Extra-Termine wahr und engagierten sich außerordentlich für ihr Projekt.“ Hettesheimer begleitete die Jugendlichen und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die grundlegenden Entscheidungen traf die Gruppe aber allein.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese jungen Erwachsenen gemeinsam an einer Herausforderung gewachsen sind und dabei nicht nur theoretische Lösungen entwickelt, sondern aktiv ihre Lebensrealität mitgestaltet haben. Genau diese Form der Zusammenarbeit wird in der Gesellschaft gefordert – bei uns wird sie bereits umgesetzt“, freut sich auch Julian Jacob, abgeordnete Lehrkraft an der Junior Uni und zuständig für den Bereich Kooperation mit Schulen, über den Erfolg.

Das Projekt zeige, wie Jugendliche durch gemeinsames Handeln und aktive Gestaltung echte Selbstwirksamkeit erleben. Die Science League bot dabei eine Plattform, auf der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen einbringen und umsetzen konnten. Der achte Platz im ersten Anlauf unterstreicht die Qualität der Arbeit und den Erfolg der Zusammenarbeit. Der „Science League“-Projektkurs war eine Kooperation von der Junior Uni mit Schulen aus der Region, die diesen Projektkurs in ihren Schulen anboten.

Die „Science League“ des zdi.NRW (Zukunft durch Innovation) fördert teamorientiertes Arbeiten, kreative Lösungsansätze und die Anwendung von MINT-Kenntnissen in der Praxis.