Wuppertaler CDU Wiedener Kreuz: Forderung nach Transparenz und Lösungen

Wuppertal · Die Wuppertaler CDU fordert angesichts der Verkehrssituation rund um das Wiedener Kreuz „mehr Transparenz und weitere Lösungsansätze“.

Dr. Stephan Terhorst ist Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Vohwinkel (Archivbild).

Foto: Wolf Sondermann

„Die Situation rund um das Wiedener Kreuz stellt Anwohner, Schulkinder, Unternehmen, Landwirte und zahlreiche Verkehrsteilnehmer weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Die Stadtverwaltung hat zuletzt darauf hingewiesen, dass die Möglichkeiten der Verkehrssteuerung weitgehend ausgeschöpft seien“, so die Partei. Man halte es „dennoch für notwendig, weitere Maßnahmen zu prüfen und den Dialog mit den Betroffenen deutlich zu intensivieren“.

Die CDU-Kreisvorsitzende Anja Vesper: „Zunächst erkennen wir an, dass die Verwaltung vor einer großen und nicht alltäglichen Herausforderung steht. Bei der Erarbeitung von Lösungen darf es keine Denkverbote geben. Da derzeit kein kurzfristiges Ende der Einschränkungen absehbar ist, müssen alle realistischen Optionen geprüft werden. Dazu gehören auch Vorschläge aus der Bürgerschaft und von den unmittelbar Betroffenen. Wir erwarten entschlossene Maßnahmen und eine transparente Kommunikation über die nächsten Schritte.“

Dr. Stephan Terhorst (Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Vohwinkel): „Ich fordere die Verwaltung auf, zeitnah eine Informationsveranstaltung rund um den Radenberg zu organisieren. Anwohner und Unternehmen müssen die Gelegenheit erhalten, ihre Sorgen, Hinweise und Lösungsvorschläge einzubringen. Nur im direkten Austausch können Akzeptanz geschaffen und zusätzliche Lösungsansätze identifiziert werden. Viele Betroffene haben derzeit den Eindruck, mit ihren Anliegen nicht ausreichend gehört zu werden.“

Der Vohwinkeler CDU-Vorsitzende Thomas Schulz: „Die derzeitige Verkehrsführung verursacht bei Unternehmen und in der Landwirtschaft erhebliche Belastungen. Auch für ältere Menschen werden Wege länger und soziale Teilhabe schwieriger. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach einer sicheren Querung für Fußgängerinnen und Fußgänger.“

Vor allem mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler im Bereich Radenberg erwarte man, „dass die Verwaltung zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit prüft und ihre Einschätzungen hierzu transparent darlegt. Die Sicherheit der Menschen vor Ort muss bei allen Entscheidungen höchste Priorität haben.“