„Das von der Stadt im Eilverfahren beauftragte Gutachten zum Untergrund der Straßen und Gehwege am Wiedener Kreuz kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Unter den untersuchten öffentlichen Flächen gibt es keine Unterspülungen; alles ist stabil“, heißt es aus dem Rathaus.
Damit würden die Expertinnen und Experten „die wiederholten Untersuchungen der Wuppertaler Stadtwerke an den eigenen Wasserleitungen und Kanälen in dem Bereich“ bestätigen, „die einen Wasserschaden aufgrund schadhafter Rohre ausschließen konnten“.
Das „Heft des Handelns“ liege damit jetzt beim Eigentümer des betroffenen Hauses: „Bis zum 10. Juni läuft eine amtliche Anhörungsfrist, bis zu deren Ablauf der Eigentümer ein Konzept zu dem von ihm beabsichtigten Erhalt des Gebäudes vorlegen soll.“
Die Experten der Stadtverwaltung halten einen „Abriss für die einzige finanziell und auch mit Blick auf eine zeitliche Perspektive sinnvolle Lösung. Das Gesetz schreibt in dieser Situation zunächst eine befristete Anhörung vor, um dem Eigentümer eine weitere Chance zur Nachbesserung zu geben. Diese Frist endet am Mitte Juni.“
Man sei „jederzeit bereit für Gespräche“ gewesen und sei dies „auch weiterhin. Jetzt liege „die Verantwortung für den nächsten Schritt aber beim Eigentümer des Gebäudes“.
Bis zu einer endgültigen Lösung regelt seit dem 26. Mai eine Baustellenampel den Verkehr am Wiedener Kreuz. „Diese schöpft die maximalen Wartezeiten bereits voll aus und kann die großen Fahrzeugmengen nur schwer bewältigen. Aus diesem Grund müssen Autofahrer an der Kreuzung weiterhin viel Geduld mitbringen. Wer kann, sollte den gesamten Bereich daher nach Möglichkeit weiterhin großräumig umfahren“, so die Verwaltung.