Friedhofsverband und Hospizdienst Im „Death Café“ offen über den Tod sprechen

Wuppertal · Der Christliche Friedhofsverband Wuppertal und der Hospizdienst Lebenszeiten laden für den 3. Juni 2026 (Mittwoch) zu einem „Death Café“ ein – einem offenen Gesprächsformat rund um den Tod und das Sterben. Los geht es um 16 Uhr im Verwaltungsamt des Friedhofsverbandes an der Heckinghauser Straße 88.

Bank auf einem Friedhof.

Foto: Christlicher Friedhofsverband

„Der Tod gehört zum Leben – und doch sprechen die wenigsten offen darüber. Es ist ein Tabuthema, das bei den meisten Menschen Unbehagen und Berührungsängste hervorruft und mit dem wir uns erst beschäftigen, wenn wir mit ihm konfrontiert werden. Im Death Café sollen diese Bedenken in gemütlicher Atmosphäre und einem respektvollen und geschützten Rahmen abgebaut werden“, lautet die Einladung.

Bei Kaffee und Kuchen wolle man ins Gespräch kommen: „Wie gehen verschiedene Kulturen mit dem Tod um? Wie will ich beerdigt werden? Was wollte ich einem lieben Menschen noch sagen? Wir möchten gemeinsam einen Raum öffnen, um sich über diese Themen auszutauschen. Denn eines ist gewiss: Über das Sterben zu reden, hat noch niemanden umgebracht.“

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig. Die Veranstaltung dauert rund zwei Stunden. „Es handelt sich bei der Veranstaltung nicht um ein Trauercafé. Wir möchten darauf hinweisen, dass mit diesem Format keine akute Krisen- oder Trauerbegleitung geleistet werden kann. Dazu sind Einzelgespräche oder Trauerangebote hilfreich“, so der Friedhofsverband und der Hospizdienst.