Sie saß nach eigenen Angaben vor dem Fernsehen, als sie gegen 21:07 Uhr ein klirrendes Geräusch wahrnahm. „Unmittelbar danach standen drei bis vier Unbekannte in ihrem Wohnzimmer. Zwei von ihnen stießen die Seniorin zu Boden, klebten ihren Mund mit Klebeband zu und fesselten sie anschließend“, so die Polizei.
Während die Kriminellen demnach das Haus durchsuchten, blieb einer der Täter die gesamte Zeit bei der Seniorin. Eine Person forderte die Seniorin auf, ihm den Schlüssel zum Tresor auszuhändigen. Daraus stahlen sie dann Schmuck und Bargeld.
„Nach nur wenigen Minuten verließen die Täter das Objekt wieder. Dazu nutzten sie den Weg, über den sie sich auch Zutritt verschafft hatten“, heißt es aus dem Präsidium. Die 81-Jährige blieb unverletzt. Ihr gelang es, selbstständig den Notruf zu wählen.
Die Täter redeten in einer der Seniorin unbekannten Sprache. Alle trugen zur Tatzeit Kapuzen und Handschuhe und waren bis über die Nase maskiert. „Bei einer Person ragten dunkle Locken aus der Kapuze. Möglicherweise handelt es sich um eine Frau. Einer der Täter war größer als die anderen“, gaben die Ermittler bekannt.
Im Oktober 2025 hatte die Frau der Polizei gemeldet, dass Unbekannte unter dem Vorwand, in ihrer Straße Glasfaser zu verlegen, bei ihr geklingelt hätten: „Sie ließ die Männer ein. Sie fragten nach einem Tresor. Die Seniorin bejahte dies, öffnete diesen jedoch nicht. Ob die beiden Ereignisse in Zusammenhang stehen ist Teil der Ermittlungen.“