Neubau an der Kohlstraße Feuchter-Stiftung: Miteinander für ein gutes Leben

Wuppertal · Mit ihrem Neubau an der Wuppertaler Kohlstraße 181 erweitert die Feuchter-Stiftung ihr Angebot für betreutes Wohnen.

Von li.: Thomas Kirst (Geschäftsführer Bau und Projekte), Geschäftsführer Nicolas Storck und Gerhard Timpen (Vorstandsvorsitzender der Feuchter-Stifung) eröffneten mit Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Lüppken das neue Gebäude.

Foto: Peter Fichte

„Direkt neben unseren Gebäuden am Westfalenweg ist hier ein Neubau entstanden, weil die Nachfrage für betreutes Wohnen nach wie vor ungebrochen ist“, erklärte Geschäftsführer Nicolas Starck bei der Eröffnungsfeier. Um die alten und das neue Gebäude zu einer Einheit zu verschmelzen, sind sie durch einen Gang verbunden.

„Mit diesem Neubau konnten wir zehn zusätzliche Wohnungen und einen neuen Begegnungsraum schaffen, in dem zukünftig alle Mieterinnen und Mieter unserer drei Häuser zusammenkommen“, so Gerhard Timper (Vorstandsvorsitzender der Feuchter-Stiftung).

Auf 370 Quadratmeter Grundfläche hat die Stiftung 1.070 Quadratmeter Geschossfläche errichtet. Die zehn Wohnungen für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigungen sind zwischen 50 und 75 Quadratmeter groß. Alle haben zwei Zimmer sowie einen Balkon, eine Terrasse oder einen Wintergarten. „Die Wohnungen sind bereits vermietet“, berichtet Starck. „14 neue Mieterinnen und Mieter werden hier ihr neues Zuhause finden.“

Das betreute Wohnen verbindet hochwertiges Wohnen mit der Sicherheit, bei Bedarf jede gewünschte Unterstützung im Haushalt zu erhalten. Diese reicht von der Essenszubereitung bis hin zu Hausmeisterleistungen und einer adäquaten pflegerischen Versorgung. Neu ist auch eine Notfall-Wohnung mit zwei Pflegeplätzen, falls pflegende Angehörige unvorhergesehen ausfallen und spontaner Kurzpflege-Bedarf entsteht.

Die neu entstandene, 130 Quadratmeter große „Bergische Stube“ und der großzügige Innenhof zwischen den Gebäuden stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung. „Auf der schönen Terrasse kann man sich gemütlich zum Kaffeetrinken treffen, und im Sommer wollen wir den Innenhof auch für Veranstaltungen nutzen“, so Timper.

Nach anderthalb Jahren Bauzeit nahm die Feuchter-Stiftung die neuen Räume am Mittwoch (6. Mai) offiziell in Betrieb. Das nächste Bauvorhaben lässt nicht auf sich warten. An der Hans-Böckler-Straße soll in den nächsten Wochen der erste Spatenstich für ein weiteres Gebäude erfolgen.

„Dort wird es zukünftig einen schönen Quartiersraum mit Mittagstisch und Veranstaltungen für alle in der Umgebung wohnenden Menschen geben, insbesondere aber für alle Seniorinnen und Senioren aus dem Quartier“, blickt Thomas Kirst, Geschäftsführer Bau und Wohnen, in die Zukunft. „Wir werden dort einen Mittagstisch für alle anbieten und auch Veranstaltungen durchführen.“

Entstehen sollen dort außerdem zwei Demenz-Wohngemeinschaften mit jeweils elf Plätzen, in denen Menschen mit demenziellen Veränderungen versorgt werden und sich auch Angehörige aktiv mit einbringen können. Vier Premium-Wohnungen für betreutes Wohnen im Dachgeschoss mit unverbaubarer Aussicht über das Tal vervollständigen das geplante Angebot.