Die Feuerwehr war gegen 17:30 Uhr alarmiert worden. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte Flammen in einer 10-kV-Anlage der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Der Brand wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mit Kohlendioxid als Löschmittel erfolgreich bekämpft. Eine Überprüfung durch die WSW ergab, dass die Anlage in Teilen zerstört ist.
Eine Wiederentzündung konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurde die Anlage selbst vom Stromnetz getrennt, die angeschlossenen Haushalte wurden abgeschaltet. Während dieses Zeitraums stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher.
Die Stadtwerke bemühen sich unter Hochdruck, möglichst viele Haushalte wieder an die Stromversorgung anzuschließen. Am Abend (Stand 21 Uhr) waren noch rund 1.000 Haushalte von dem Ausfall betroffen. Deshalb wurde am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg (Horather Straße 186) eine Notrufmeldestelle eingerichtet. Hier können sich die Anwohnerinnen und Anwohner im Notfall weitere Informationen einholen.
Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt. Während des gesamten Einsatzes war die Horather Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Vor Ort waren ein Führungsdienst, der Löschzug der Hauptfeuer- und Rettungswache, zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg, ein Spezialfahrzeug und der Rettungsdienst.