„Erste Gutachten haben ergeben, dass der Straßenbereich und die Fußwege am Wiedener Kreuz nicht unterspült sind“, so die Verwaltung am Dienstagnachmittag (19. Mai 2026) „Um das einsturzgefährdete Wohnhaus von den Versorgungsleitungen zu trennen, wurde die Kreuzung an zwei Stellen aufgegraben. Diese bereits verfüllten Löcher werden heute noch asphaltiert.
Zusätzlich müsse „eine Baustellenampel mit einer sehr komplexen Ampelschaltung aufgestellt und eingerichtet werden. Eine solche Anlage muss von einer Fremdfirma geordert und eingerichtet werden.“ (Bilder)
Haus ist einsturzgefährdet
Das Hauptproblem bleibt das beschädigte Gebäude: „Da das Fundament teils unterspült ist und Fachleute das Haus wegen der schweren Schäden nicht abstützen können, drohen bei einem Einsturz Trümmerteile auf die Fahrbahn zu stürzen. Eine Teilöffnung der Kreuzung kommt deshalb nur in dem Bereich infrage, den die Experten als sicher einstufen.“
Fest steht schon jetzt, „dass auch eine solche Teillösung nur ein schlechtes Provisorium sein kann und das erste Provisorium kann auch noch keine Lösung sein, sondern muss im Laufe der nächsten Tage weiter angepasst werden. Für Autofahrer bleibt es daher der beste Rat, das Wiedener Kreuz für die Dauer der Probleme möglichst zu umfahren.“
Laut Verwaltung wurden seit dem vergangenen Mittwoch „insgesamt zehn Probebohrungen im direkten Straßenumfeld des betroffenen Gebäudes“ durchgeführt: Die durch den Bodengutachter vorgenommene Auswertung liegt als Vorbericht mit dem Ergebnis vor: Das Straßenkreuz und die Gehwege sind nicht unterspült, aber das Gebäude ist nach wie vor extrem einsturzgefährdet.“