„Dieser Bereich des Leitungsnetzes gehört zu einem alten Netzbereich, dessen Leitungen aus den 1920er und 1960er Jahren stammen und damit am Ende ihrer Lebensdauer stehen. Daher waren im vergangenen Jahr bereits mehrere Leitungsabschnitte erneuert worden und auch aktuell finden Erneuerungsarbeiten an Teilen des Leitungsnetzes statt“, so die Wuppertaler Stadtwerke (WSW).
Diese Arbeiten sowie der Frost des vergangenen Winters hätten „zu Erschütterungen beziehungsweise Bodenbewegungen“ geführt, „die die ohnehin geschwächten Leitungen zusätzlich belasteten“ und letztlich die Brüche verursachten.
Man bedauere „die entstandenen Einschränkungen“ für die Anwohnerinnen und Anwohner: „Trotz einer vorausschauenden Instandhaltung lassen sich jedoch Schäden an Wasserleitungen leider nicht in jedem Fall vollständig vermeiden.“ Die WSW warten nach eigenen Angaben ihr Leitungsnetz „regelmäßig und nach klar definierten technischen Regelwerken“.
Oberste Priorität hat die Wiederversorgung der betroffenen Haushalte. Die WSW sind zuversichtlich, „diese heute im Laufe des Tages in beiden Bereichen wiederherzustellen“. Für die Zwischenzeit wurden mobile Zapfstellen aufgestellt.
Im Zuge der Bauarbeiten muss ein Teilbereich der Weststraße – zwischen Lischkestraße und Kieselstraße – gesperrt werden, da der Untergrund durch die Unterspülung instabil geworden ist. Die Wiederherstellung von Fahrbahn und Gehwegen nimmt voraussichtlich rund zwei Wochen in Anspruch. Vorübergehend ist die Zufahrt in die Weststraße von der Ronsdorfer Straße aus nicht möglich. Voraussichtlich Donnerstagormittag wird eine Verkehrsführung eingerichtet, die die Umfahrung der Baustelle ermöglicht.
Bereits am Dienstag hatte es einen Rohrbruch in der Weststraße und in der Simonstraße gegeben. In beiden Bereichen wurde die Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner wiederhergestellt. Die im Zuge der Reparaturarbeiten eingerichtete Straßensperrung in der Simonstraße bleibt noch circa drei Wochen bestehen, bis die Fahrbahn und die Gehwege erneuert sind.