Was auf den ersten Blick wie ein rein technischer Austausch erscheint, ist Teil eines Nachhaltigkeitskonzepts: Das kommende Klavier ist eine Kombination aus einem früheren Bahnhofsklavier, das vom Wuppertaler Künstler Sali Almuça gestaltet wurde, und einem baugleichen, ebenfalls gebrauchten Yamaha‑Klavier. Dank dieser Idee von Piano Faust konnte die künstlerische Arbeit des Malers erhalten bleiben.
„Jedes Bahnhofsklavier verlängert die Lebenszeit eines Instruments, das andernfalls womöglich aus dem Nutzungskreislauf verschwinden würde. Das Bahnhofsklavier am Döppersberg ist damit nicht nur ein Ort spontaner Musik, sondern auch ein sichtbares Beispiel dafür, wie kulturelle Projekte mit Achtsamkeit gegenüber Material, Ressourcen und bestehender Substanz verbunden werden können“, so die Initiative, die ihr 20. Jubiläum feiert.
Damit werde „ein Projekt fortgeführt, das Kultur, Nachhaltigkeit und bürgerschaftliches Engagement in besonderer Weise miteinander verbindet und ein Zeichen für ein ressourcenbewusstes und lebendiges Wuppertal setzt“.