Nach Intervention Südstadt: Baustellen-Parkverbote verkürzt

Wuppertal · In der Wuppertaler Südstadt sind Halteverbote wegen der Glasfaserarbeiten, die mehr als einen Monat bestehen bleiben sollten, verkürzt worden. Das hat CDU-Bezirksvertreter Andreas Güldenagel mitgeteilt.

Symbolbild.

Foto: Wuppertaler Rundschau / jak

Ihn hatten nach eigenen Angaben vor allem aus dem Bereich Oberer Grifflenberg „massive Beschwerden“ erreicht. Er habe daraufhin „bei der Stadtverwaltung eine Korrektur der Maßnahmen“ erreicht, so Güldenagel.

Demnach waren am 24. April 2026 in der Südstadt Schilder aufgestellt worden, „die für den Zeitraum vom 27. April bis zum 31. Mai ganze Straßenzüge mit Parkverboten belegten“. Grund sind Arbeiten zum Breitbandausbau.

„Als ich das Ausmaß und die geplante Dauer dieser Halteverbote realisiert habe, konnte ich es kaum glauben“, so der CDU-Politiker. „Ganze Straßenzüge für über einen Monat lahmzulegen, ist den Anwohnern in einem Viertel mit ohnehin hohem Parkdruck nicht zuzumuten.“ Er suchte daraufhin den Kontakt zum Ressort für Straßen und Verkehr (Ressort 104).

Güldenagel: „Zwar ist die Verwaltung gesetzlich verpflichtet, den Breitbandausbau zu genehmigen, doch die praktische Umsetzung durch die beauftragten Firmen stand hier im Widerspruch zur Verhältnismäßigkeit. Die Verwaltung räumte ein, dass die Kommunikation mit den zahlreichen Subunternehmern oft schwierig sei und die Realität vor Ort häufig von den Vorgaben abweiche, Halteverbotszonen so klein wie möglich zu halten.“

Nun sind die Halteverbotszonen „auf das unverzichtbare Minimum reduziert“. Und: „Parkflächen werden nun gezielter und nur dort gesperrt, wo tatsächlich gearbeitet wird.“

Güldenagel: „Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung auf meinen Hinweis hin so schnell reagiert hat. Der Breitbandausbau ist wichtig, darf aber nicht dazu führen, dass die Lebensqualität der Anwohner durch eine mangelhafte Baustellenplanung unnötig eingeschränkt wird.“