„Gewiss gibt es keine Wissenschaft, welche dem Geist eine würdigere Beschäftigung gewähren und ihn zugleich mit einem tieferen Gefühl für die Macht und Weisheit des Schöpfers erfüllen könnte, als die Sternkunde oder Astronomie."
Mit diesen Worten leitet der Elberfelder Schreiner Heinrich Aeuer seine Schrift zu dem von ihm 1828 fertig gestellten Tischplanetarium ein, das er 1833 an das neu gegründete Realgymnasium Elberfeld verkaufte.
1907 wurde es auf Wunsch von Carl Duisberg zum Deutschen Museum nach München verliehen, wo es bis 1992 in der laufenden Ausstellung historischer Planetarien zu bewundern war. Seitdem befindet es sich in den Katakomben des Museums. Die Astro-AG der Nachfolgeschule, des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums, entdeckte es wieder.
Im Vortrag geht es um die Dokumentation über Geschichte, Technik und Zustand dieses technisch und optisch einzigartigen Tischplanetariums samt Erklärung aller astronomischen Funktionen sowie der geplanten Rückholaktion.