Bezirksvertretung Elberfeld Forderung nach Toilettenanlage für Von der Heydt-Park

Wuppertal · Die CDU in der Bezirksvertretung Elberfeld wirft der Verwaltung vor, den Bau einer modernen Toilettenanlage für den Von-der-Heydt-Park nicht schnell genug umzusetzen.

Der Von der Heydt-Park (Archivbild).

Foto: Wuppertaler Rundschau

Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 24. Juli 2026 einem Antrag der CDU-Fraktion einstimmig zugestimmt: Darin wird das Rathaus aufgefordert, eine moderne, barrierefreie und familiengerechte Toilettenanlage im Bereich des Von-der-Heydt-Parks in der Elberfelder Südstadt zu realisieren. „Doch trotz des geschlossenen politischen Rückhalts bremst die Stadtverwaltung das Vorhaben vorerst aus finanziellen und organisatorischen Gründen“, kritisiert die CDU.

„Der Von-der-Heydt-Park gilt als grüne Oase der oberen Südstadt. Durch die direkte Anbindung an die viel frequentierte Fahrrad-Südtangente zwischen Hahnerberg und Ronsdorf ist das Areal ein zentraler Anlaufpunkt für Freizeit-, Fuß- und Radverkehr. Besonders der integrierte Kinderspielplatz zieht täglich zahlreiche Familien an. Aufgrund der langen Verweilzeiten der Besucher wird das Fehlen einer öffentlichen Sanitäreinrichtung zunehmend zu einem dringenden Problem“, so die Christdemokraten.

Eine moderne WC-Anlage vor Ort sei eine Frage der Lebensqualität für das gesamte Quartier, meint Andreas Güldenagel (stellvertretender Vorsitzender der CDU Elberfeld-Südstadt).

Die Reaktion aus dem Wuppertaler Rathaus dämpfe jedoch die Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung: „Die Verwaltung teilte mit, dass das gesamtstädtische Toilettenkonzept nach anderthalb Jahren intensiver Planung bereits im Mai dieses Jahres vom Rat beschlossen wurde. Die beantragten Haushaltsmittel seien fest an die darin enthaltenen Standorte gebunden.“

Und: „Eine nachträgliche Aufnahme des Von-der-Heydt-Parks sei mit dem aktuellen Budget nicht realisierbar. Zudem würde eine Änderung des Konzepts einen erneuten Durchlauf durch die politischen Gremien erfordern und damit die anstehende Ausschreibung zeitlich erheblich verzögern. Immerhin: Die Verwaltung hat den Standort für eine zukünftige Fortführung des Konzepts offiziell vorgemerkt.“