Die städtische Forstabteilung organisiert die Aktion gemeinsam mit der Station Natur und Umwelt und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
An 15 verschiedenen Stationen lernen die Teilnehmerinnen und die Natur mit allen Sinnen kennen. Sie ertasten Gegenstände in Tastkästen, testen ihr Geschick beim Holzsägen und laufen gemeinsam über einen Barfußpfad. Eine besondere Übung fordert die Kinder dazu auf, eine Minute lang vollkommen leise zu sein und den Geräuschen des Waldes zu lauschen. Der gemeinsame Spaß am Lernen steht dabei im Vordergrund, denn die Veranstaltung verzichtet bewusst auf einen Wettbewerbsgedanken.
Auf dem Freigelände schlagen die Veranstalter Zelte auf und entfachen ein Lagerfeuer, an dem sich die Gruppen mit heißem Tee stärken. Anschauungsmaterialien wie präparierte Heimattiere machen die Biologie des Waldes greifbar. Ein Höhepunkt für die Schulkinder ist der Einsatz von Jagdhund Timber, der die Arbeit von Försterinnen und Förstern anschaulich demonstriert.
Die viertägige Aktion fördert seit über zwei Jahrzehnten das Umweltbewusstsein von Kindern im städtischen Raum und stärkt ihr Verständnis für nachhaltigen Naturschutz.