Start auf der Königshöhe BUGA-Seilbahn: Baugrund wird ab Donnerstag untersucht

Wuppertal · Auf der Königshöhe beginnen am Donnerstag (27. August 2026) die Baugrunduntersuchungen für die im Rahmen der Bundesgartenschau 2031 geplanten Seilbahn.

Blick von der Königshöhe ins Tal.

Foto: Christoph Petersen

„Mit Rammsondierungen und Bohrungen werden die geologischen und bodenmechanischen Verhältnisse im Bereich der geplanten Bergstation und der Seilbahnstützen untersucht. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere technische Planung, die anstehenden Genehmigungsverfahren und eine belastbarere Ermittlung der voraussichtlichen Projektkosten“, so die BUGA Wuppertal 2031 gGmbH.

Niclas Lehr (Projektleiter für Seilbahn und Hängebrücke): „Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung ist es elementar, die Rahmenbedingungen möglichst früh zu klären. Eine Baugrunduntersuchung schafft zunächst Erkenntnisse – sie schafft keine vollendeten Tatsachen. Gute Entscheidungen brauchen eine belastbare Informationsgrundlage. Das gilt insbesondere bei großen Investitionen, anspruchsvollen Genehmigungsverfahren und der besonderen Sensibilität der betroffenen Naturräume.“

Die Untersuchungen sind demnach „Bestandteil der laufenden Planungen für die Seilbahn“. Die Maßnahme wurde seit Ende 2025 mit dem Ressort für Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal sowie der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt: „Im Januar 2026 wurde sie dem Naturschutzbeirat der Stadt Wuppertal im Zusammenhang mit der erforderlichen Befreiung nach § 67 Bundesnaturschutzgesetz vorgestellt. Die entsprechende Befreiung wurde im Mai 2026 erteilt.“

Die außerdem erforderlichen naturschutz- und forstrechtlichen Abstimmungen seien „durch die Untere Naturschutzbehörde in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW“ erfolgt.

Die Untersuchungen starten nach Angaben der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH „zunächst im Bereich der geplanten Bergstation an der Königshöhe. Im weiteren Verlauf sollen die erforderlichen Untersuchungen schrittweise entlang der geplanten Trasse in Richtung Talstation durchgeführt werden. Die Arbeiten werden auf die für die Untersuchungen erforderlichen Flächen und Eingriffsbereiche beschränkt und die zu schützende Vegetation mit Bauzäunen gesichert.“

Die geplante, rund einen Kilometer lange Seilbahn soll ab 2031 vom Bereich Boettingerweg über eine Mittelstation im Bereich des Grünen Zoos bis zur Königshöhe führen. Sie sei „Bestandteil des Mobilitäts- und Erschließungskonzepts“, heißt es: „Mit den nun beginnenden Untersuchungen wird ein weiterer notwendiger Planungsschritt umgesetzt. Über die konkrete Umsetzung der Seilbahn wird im weiteren Verlauf der Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren entschieden.“