Seit dem 14. Mai 2026 nimmt „Origins“ das Publikum im Wuppertaler Gaskessel mit auf eine Reise vom Urknall bis zum ersten Leben auf der Erde. Damit hat das Visiodrom zugleich ein neues Kapitel aufgeschlagen. Standen bei früheren Produktionen große Künstler und ihre Werke im Mittelpunkt, verbindet das neue Format erstmals Kunst, Wissenschaft und das einzigartige immersive Erlebnis im Industriedenkmal.
„Fast 30.000 Gäste in den ersten 100 Tagen sind für uns ein wirklich schönes Ergebnis“, sagt Dirk Emde, Geschäftsführer des Visiodroms. „Origins erreicht ein breites Publikum: Familien ebenso wie Kultur- und Wissenschaftsinteressierte und viele Menschen, die den Gaskessel als Ausflugsziel für sich entdecken.“ (Bilder)
Origins-Urknall im Visiodrom
Die Produktion stellt eine ebenso einfache wie gewaltige Frage: Woher kommen wir? Die Reise beginnt im mit dem Urknall, führt durch die Entstehung von Sternen und Planeten und schließlich zur Erde. Sie erzählt von der Evolution und den ersten Formen des Lebens. Dabei setzt „ORIGINS“ nicht auf eine klassische wissenschaftliche Dokumentation. Die 360-Grad-Show übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in spektakuläre Bildwelten und verbindet sie mit Musik zu einem emotionalen Gesamterlebnis.
Gestaltet wurde die immersive Produktion in Zusammenarbeit mit dem Kunstkraftwerk Leipzig, kreiert von den internationalen Digitalkünstlern Markos Kay, Gökhan Thekin und Teun van der Zalm. Ihre unterschiedlichen künstlerischen Handschriften verbinden sich im monumentalen Innenraum des Gaskessels zu einer visuellen Erzählung über die Entwicklung und Schönheit des Lebens, die Visiodrom-Kurator Christian Höher an den besonderen Ort angepasst hat.
Rund 2.000 Kinder bei Schulführungen
Besonders erfreulich fällt die Bilanz bei den jungen Besucherinnen und Besuchern aus. Allein rund 2.000 Kinder haben „Origins“ in den ersten 100 Tagen im Rahmen von Schulführungen besucht. Damit entwickelt sich das Visiodrom zunehmend auch zu einem außerschulischen Lernort, an dem wissenschaftliche Themen auf eine Weise vermittelt werden, die sich deutlich vom klassischen Unterricht unterscheidet. „Diese 2.000 Kinder sind uns mindestens ebenso wichtig wie die fast 30.000 Gäste insgesamt“, betont Marie Haus, Gesellschafterin des Visiodroms. „Origins soll nicht nur faszinierende Bilder schaffen. Wir möchten Neugier wecken, Wissen vermitteln und jungen Menschen einen Zugang zu Wissenschaft ermöglichen, der sie emotional erreicht. Dass bereits so viele Schulklassen dieses Angebot nutzen, freut uns deshalb ganz besonders.“
Ort für Kunst, Wissenschaft und Familien
Mit „Origins“ erweitert das Visiodrom zugleich sein inhaltliches Profil. Der historische Gaskessel soll künftig noch stärker ein Ort sein, an dem sich Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung sowie gemeinsames Erleben für Familien und Generationen begegnen. Die Ausstellung im Erdgeschoss vertieft die Themen der immersiven Show und gibt Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, Zusammenhänge weiterzuverfolgen und die Entwicklung des Lebens aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. So ergänzen sich das emotionale Erlebnis im Gaskessel und die vertiefende Wissensvermittlung zu einem Gesamtkonzept.
Die bisherigen Erfahrungen mit „Origins“ bestärken die Verantwortlichen auf diesem Weg. Das Publikum reicht von Familien mit Kindern und Schulklassen über kultur- und wissenschaftsinteressierte Besucher bis zu Menschen, die vor allem wegen des besonderen immersiven Erlebnisses nach Wuppertal kommen.
„Mit Origins haben wir bewusst etwas Neues ausprobiert. Nach 100 Tagen können wir sagen: Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft trägt“, sagt Alexander Flüchter, Pressesprecher des Visiodroms. „Sie eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen und Menschen für Themen zu interessieren, mit denen sie sonst vielleicht kaum in Berührung kommen würden.“
Das Visiodrom im Gaskessel Wuppertal verfügt über rund 6.500 Quadratmeter Projektionsfläche. Der rund 70 Meter hohe Skywalk eröffnet darüber hinaus einen außergewöhnlichen Blick über Wuppertal.