Auf der Nevigeser Straße wurde die Fahrbahn in der ersten Ferienwoche zwischen Hausnummer 17 und der Egenstraße großflächig abgefräst. Danach entstand bei Anwohnerinnen und Anwohnern der Eindruck, dass kaum noch etwas passiert. Die Stadt widerspricht: Seitdem liefen Vorarbeiten für die neue Fahrbahndecke. Ende August und Anfang September wird nun asphaltiert.
Bergauf bleibt dabei weiter eine Spur frei, bergab wird der Verkehr umgeleitet. Anliegende Grundstücke sind dabei jeweils für einen Tag nicht mit Fahrzeugen erreichbar, weil der frische Asphalt 24 Stunden aushärten muss. Zu Fuß kommt man aber weiter in die Häuser.
Einen Schritt weiter ist man unterdessen endlich am Wiedener Kreuz. Dort sind seit Mittwoch wieder alle Fahrspuren frei – sogar drei Tage früher als zuletzt geplant. Rund drei Monate lang war der wichtige Verkehrsknotenpunkt wegen des einsturzgefährdeten Eckhauses an der Düsseldorfer Straße nur eingeschränkt befahrbar. Zeitweise war die Kreuzung komplett gesperrt, später regelte eine Baustellenampel den Verkehr.
Die Stadt hatte den Abriss des gefährdeten Gebäudes gefordert, der Eigentümer dagegen für dessen Erhalt gekämpft. Schließlich gelang es, das Haus durch Sicherungsmaßnahmen mit Beton im Untergrund zu stabilisieren. Nachdem auch die Anschlüsse für Wasser und Strom wiederhergestellt waren, konnte die Stadt die Einschränkungen aufheben.