„Die notwendigen Anschlussarbeiten werden bis zu diesem Zeitpunkt vollständig abgeschlossen sein“, so die Verwaltung. Die bisherige Sperrung der intensiv genutzten Kreuzung könne dann aufgehoben werden. Nach dem Ende der verbleibenden Restarbeiten stünden die Fahrspuren am späten Vormittag wieder „uneingeschränkt“ zur Verfügung.
Die Kreuzung war am 12. Mai zunächst komplett gesperrt worden. Die Wuppertaler Feuerwehr war gegen 9:30 Uhr alarmiert worden, weil die Bodenplatte des Kellers wegen einer Unterspülung nachgegeben hatte. Es kam umgehend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Bestand zunächst die Hoffnung, das Problem rasch zu beheben, dauerte es bedeutend länger. Zwar konnte der Verkehr ab dem 21. Mai wieder fließen, aber nur im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung. Sechs Tage später wurde eine mobile Ampelanlage in Betrieb genommen. Sie half aber nur bedingt, die Lage zu entzerren – nicht nur für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für die Landwirtschaft.
Die Wuppertaler Stadtverwaltung setzte dem Eigentümer des Hauses eine Frist bis zum 10. Juni, um ein Sanierungskonzept einzureichen. Es folgte eine weitere vierwöchige für den Abriss, weil „trotz intensiven Austauschs kein belastbares Konzept vorgelegt“ worden sei, hieß es aus dem Rathaus. Eigentümer Eckehardt Rogge widersprach der Darstellung. Er habe bereits zum 1. Juni ein Sanierungs- und Sicherungskonzept präsentiert, danach auch die von der Stadt geforderten Ergänzungen. (Bilder)
Haus ist einsturzgefährdet
Mitte Juli bestätigte die Verwaltung, dass „alle nötigen Gutachten“ eingetroffen seien. Am 12. August kündigte die Stadt an, dass das Wiedener Kreuz spätestens ab dem 22. August wieder frei befahrbar sei.