Dort steht eine ausgedehnte Waldfläche in Flammen. Gemeinsam mit Kräften aus Solingen und Remscheid hatten sich gegen 4:30 Uhr insgesamt 44 Einsatzkräfte aus Wuppertal auf den Weg in die Eifel gemacht. Sie starteten gegen 7:45 Uhr mit den ersten Löschmaßnahmen in den ihnen zugewiesenen Gebieten.
Die Bezirksregierung hat am späten Freitagabend die „Bereitschaft 5“ angefordert. Das ist ein Einsatzverband der Feuerwehren im bergischen Städtedreieck, die bei überörtlichen Lagen hilft. Er umfasst 33 Fahrzeuge und mehr als 120 Einsatzkräfte. Dazu gehören unter anderem drei komplette Löschzüge je Feuerwehr – in diesem Fall ergänzt durch Tanklöschfahrzeuge, mit denen die Wasserversorgung bei Waldbränden sichergestellt wird.
Inzwischen hat der Einsatz, der aufgrund des unwegsamen Geländes als schwierig gilt, in der Gemeinde Hürtgenwald für die Wuppertaler Feuerwehrleute begonnen, er wird voraussichtlich über zwölf Stunden dauern. Mit dabei sind vor allem ehrenamtliche Kräfte verschiedener Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr. Die Koordination der Hilfskräfte verläuft nach ersten Angaben reibungslos und effektiv.
Der zuständige Landrat hatte in der Nacht von ersten Erfolgen gesprochen. So habe sich das Feuer nicht weiter ausgebreitet. Dazu trug auch der Einsatz der Bundeswehr bei, die mit schwerem Gerät Schneisen geschlagen hatte, um zu verhindern, dass das Feuer auf weitere Bereiche übergreift.
Abzuwarten bleibt, wie sich die Wetterlage entwickelt. Mögliche Gewitter, die für den Nachmittag angesagt sind, könnten das Brandgeschehen erneut anfachen. Das steht aber noch nicht abschließend fest.