Bilanz der Polizei „Blitzer-Woche“: 466 Anzeigen in Wuppertal

Wuppertal · In Wuppertal sind im Rahmen der europaweiten Verkehrsaktion „Roadpol Speed 2026“ insgesamt 455 Fahrerinnen bzw. Fahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit angehalten worden.

Die Polizei schaute genau hin (Archivbild).

Foto: Christoph Petersen

Im gesamten bergischen Städtedreieck überprüften die Einsatzkräfte vom 3. bis 9. August 23.721 Fahrzeuge. Geahndet wurden 1.024 Verstöße (Remscheid 195, Solingen 363).

So wurde am 5. August auf der Lenneper Straße in Remscheid ein Wagen mit 95 km/h bei zulässigen 50 km/h gemessen. „Die Besonderheit hierbei war, dass der Fahrer seinen Führerschein erst kürzlich nach Ablauf eines vorangegangenen Fahrverbots zurückerhalten hatte. Nun droht ihm neben einem Bußgeld und zwei Punkten ein einmonatiges Fahrverbot“, so die Polizei. In Solingen hielten die Einsatzkräfte auf der L74 einen Verkehrsteilnehmer an, der bei erlaubten 70 km/h mit 109 km/h unterwegs war.

„Ziel der Aktion ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken, da nicht angepasste Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen zählt. Zudem soll die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig erhöht und das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit geschärft werden“, erklärt das Prädium.

Nach sieben Tagen Kontrollen lasse sich festhalten, „dass der Großteil der gemessenen Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit gehalten hat. Dennoch liegt auch zukünftig der Fokus auf der Verkehrsüberwachung, um die Anzahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren.“