Einer Mitarbeiterin der Filiale war zuvor ein Mann (43) und eine Frau (34) aufgefallen, die sich verdächtig verhielten. Sie beobachtete demnach, „wie die beiden wahllos Kinderkleidung in eine Tragetasche legten“, teilten die Staatsanwaltschaft und Polizei in einer Stellungnahme mit.
Die Einsatzkräfte stellten die Tatverdächtigen, die aus Estland stammen, noch im Geschäft. Neben der einen Tasche fanden sie eine weitere mit Kinderkleidung. „Die Waren hatten einen Gesamtwert von circa 1.600 Euro. Bei der anschließenden Personenkontrolle konnte sich das Pärchen nicht ausweisen und machte widersprüchliche Angaben, wo sich ihre Ausweisdokumente befänden“, heißt es.
Der Mann hatte lediglich einen Fahrzeugschlüssel dabei. Da sie über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügen, nahmen die Einsatzkräfte die Tatverdächtigen fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde beim Wuppertaler Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss für den Pkw des Mannes erlassen und am Dienstag (28. Juli) vollstreckt. „In dem VW Passat befand sich Kleidung samt Etiketten in einem Wert von circa 1.000 Euro. Dabei handelt es sich vermutlich um Diebesgut“, so die beiden Behörden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft werden die Beschuldigten dem Amtsgericht Wuppertal überstellt, um ein beschleunigtes Strafverfahren einzuleiten.