Bronzeskulptur in Elberfeld Mina Knallenfalls ist wieder zu Hause

Wuppertal · Mehr als zwei Jahre hat das Exil gedauert, jetzt ist Mina Knallenfalls an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Am Dienstag (14. Juli 2026) wurde die Skulptur zur Alten Freiheit gebracht und wieder aufgebaut.

Beliebtes Fotomotiv: Mina Knallenfalls, hier 2020 mit Spielerinnen des TV Beyeröhde (Archivfoto).

Foto: TVB

Das Wuppertaler Original musste Anfang April 2024 den Rohrverlegearbeiten der Wuppertaler Stadtwerke und der anschließenden Neupflasterung Platz machen. In der Zwischenzeit wurden dazugehörigen Gravurplatten gereinigt, aber laut Verwaltung „im altersgerechten Look“. Außerdem wurden die Standfüße repariert und die Befestigungen der Gravurplatten überarbeitet.

Das Betonfundament für die rund 150 Kilogramm schwere Figur wurde neu gegossen, die Grundplatte überarbeitet. Nach Angaben von Mirja Montag (Betriebsleiterin des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal) hat die Restaurierung der Skulptur und der Gravurplatten rund 10.000 Euro gekostet.

Der Elberfelder Heimatdichter Otto Hausmann hatte um 1870 in einer Mundartdichtung den Weberinnen seiner Heimatstadt mit der Figur der Mina Knallenfalls ein literarisches Denkmal gesetzt. Mehr als ein Jahrhundert später hatte ihr die Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees schließlich eine Bronzeskulptur gewidmet, die seit 1979 das Stadtbild mitprägt.