„Die flexible Lösung ermöglicht es, den innerstädtischen Raum punktuell ökologisch aufzuwerten. Die Baumkübel werden dort aufgestellt, wo feste Baumpflanzungen aufgrund von Leitungen, Tiefgaragen oder Rettungswegen nicht ohne Weiteres möglich sind“, erklärt die Stadtverwaltung.
Am Neumarkt wurden insgesamt vier Fächerahorne sowie eine Japanische Kirsche platziert. Die Japanische Kirsche steht in der Nähe des Taxistandes und ist dort mit einer Bank kombiniert. Um gut Anwachsen zu können, verfügen die Fächerahorne im ersten Sommer über einen temporären Sonnenschutz.
„Auch am Wall kehrt trotz Einschränkungen durch den Radweg, Auflagen für Rettungswege und der notwendigen Baustelleneinrichtungsflächen erstes Grün zurück: Eine Japanische Kirsche und zwei Blaseneschen, auch Lampionbäume genannt, sind ab sofort dort zu finden“, so das Rathaus. „Alle Baumkübel werden zusätzlich mit langlebigen Blumen (Narzissen und Beinwell) bepflanzt, was der biologischen Vielfalt zugutekommt und für ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild sorgt.“
Bezirksbürgermeister Soufian Goudi: „Mit den mobilen Bäumen schaffen wir an zentralen Stellen der Innenstadt sichtbare Verbesserungen. Die Maßnahme verbindet Stadtgestaltung, Klimaanpassung und eine höhere Qualität im öffentlichen Raum.“ Sabine Valdes hofft Vertreterin des Vereins der Marktbetreiber am Neumarkt, hofft, dass die Bäume einen positiven Impuls für die Platzatmosphäre geben – besonders mit Blick auf die Baustelle.
Die neuen Baumkübel wurden durch Mittel aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) der BV Elberfeld. Sie bringen Grün in die Innenstadt, verbessern das Mikroklima und machen den öffentlichen Raum ein Stück angenehmer.