„Sensorspaziergang“ am Freitag Smarte Technik für starke Bäume in Wuppertal

Wuppertal · Für Freitag (24. April 2026) und damit kurz vor dem internationalen Tag des Baumes lädt die Stadt zu einem besonderen Spaziergang über die Hardt und durch Elberfeld ein. Im Fokus stehen – neben modernster Sensortechnologie – Wuppertals Bäume.

Bäume auf der Hardt.

Foto: Achim Otto

Start ist um 10.30 Uhr im Botanischen Garten auf der Hardt. Die rund zweistündige Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Begleitet wird der Spaziergang von Christine Pohl (fachliche Leiterin des Projekts „DigiTal Zwilling).

Gemeinsam mit dem Ressort Grünflächen und Forsten und dem Ressort für Umweltplanung gibt sie Einblicke in den praktischen Einsatz der urbanen, versteckten Helfer. „Mit dem Sensorspaziergang machen wir sichtbar, wie digitale Technologien ganz konkret zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung unseres Baumbestands beitragen können“, erklärt Christine Pohl.

Technik trifft Natur

An mehreren Stationen werden Bäume der Kampagne „Danke, du bist astrein!“ vorgestellt. Über QR-Codes können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hörgeschichten zu den einzelnen Bäumen direkt auf dem Smartphone abrufen.

Der Spaziergang führt zu insgesamt sechs Stationen im Stadtgebiet: Botanischer Garten Hardt (Demonstration eines Bodenfeuchtesensors), Hardt (Naturdenkmäler Eiche und Linde), Else-Lasker-Schüler-Park: Naturdenkmal Esche), Hofkamp (Luftschadstoffmessung mittels Passivsammler), Bundesallee / Wupperstraße (Verkehrssensorik an einer Ampelanlage) und Košice-Ufer / Wupper (Wasserstandssensorik im Rahmen eines Hochwasser-Frühwarnsystems).

Die eingesetzten Sensoren liefern kontinuierlich Echtzeitdaten – etwa zur Bodenfeuchte, Luftqualität, Verkehrslage oder zum Wasserstand der Wupper. Diese Daten fließen in den „Urbanen Digitalen Zwilling“ der Stadt ein und ermöglichen es, Umweltveränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.